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und gedruckt im Neuen Rathaus.

Leipzig. Der Leipziger Wirtschaftsbericht 2019 liegt druckfrisch vor. Zwei Daten sind es, die diesem Kompendium der Leipziger Wirtschaft besonderes Gewicht verleihen: Der 30. Jahrestag der Friedlichen Revolution des Herbstes 1989 mit dem Wechsel von der Plan- zur sozialen Marktwirtschaft und der 20. Jahrestag der Entscheidung von Porsche, ein neues Automobilwerk in Leipzig zu errichten. Damit wurde nach einem Jahrzehnt des tiefgreifenden wirtschaftlichen Strukturwandels der Wiederaufstieg der Leipziger Industrie eingeleitet.

„Der Wirtschaftsbericht bietet traditionell einen Gesamtüberblick über markante Entwicklungsschritte in den Unternehmen der wachsenden Stadt, in Forschungs- und Bildungseinrichtungen und den allseitigen weiteren Ausbau der großstädtischen Infrastruktur.“ fasst Uwe Albrecht, Bürgermeister für Wirtschaft, Arbeit und Digitales, zusammen. Aufgegriffen sind auch neue Strukturentscheidungen durch den bevorstehenden Ausstieg aus der Braunkohleförderung in der Leipziger Region bis 2038.

Ausführlich geht der Bericht auf die Aktivitäten des Amtes für Wirtschaftsförderung und auf die vielfältigen Förderprogramme ein, die insbesondere auf die Bedürfnisse des unternehmerischen Mittelstands und auf weitere Firmengründungen zugeschnitten sind. “Harte” Ansiedlungsfaktoren stehen gleichrangig neben “weichen” Standortfaktoren, in denen sich die Lebensqualität in Leipzig und die Familienfreundlichkeit vieler Unternehmen widerspiegelt.

Besonders hervorzuheben ist, dass in den vergangenen drei Jahren rund 20.000 neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze in einer Vielzahl von Branchen entstanden. Im Vergleich ist allein diese Zahl mehr als doppelt so groß wie der Bestand an Leipziger Industriearbeitsplätzen zum Zeitpunkt der Porsche-Entscheidung für den Standort Leipzig im September 1999.

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Wichtigen Anteil daran hat die Entwicklung im Cluster Gesundheitswirtschaft & Biotechnologie. Leipzig hat sich zum Gesundheitsstandort entwickelt. Davon zeugt einerseits die große Zahl an internationalen Gesundheitsmessen und Medizinkongressen. Andererseits werden in Leipzig innovative Technologien für die Gesundheitswirtschaft von morgen nicht nur erforscht, sondern auch zur Marktreife entwickelt und angewendet. In hochinnovativen Forschungseinrichtungen, Kliniken, Unternehmen und Start-ups liegt der Fokus auf smarten Medizinprodukten, E-Health-Anwendungen und Hochleistungsdiagnostik.

In den Berichtszeitraum fiel die deutliche Aufwertung des rasch voranschreitenden Wandels durch Digitalisierung in der Ämterstruktur der Leipziger Stadtverwaltung. Dies macht sich unter anderem in der Gründung des Referates Digitale Stadt bemerkbar. “Was uns sicher macht, dass die Verzahnung von Wirtschaft, Arbeit und Digitalem die Entwicklung befördert, ist die Bündelung vieler Akteure und Aktivitäten aus der gesamten Stadtverwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Verwaltungshandeln muss neu gedacht werden. Wir arbeiten daran, neue Räume für gemeinsames Denken und Wirken einzurichten – in einem Innovationszentrum Digital Hub“, stellt Wirtschaftsbürgermeister Uwe Albrecht dem Zahlenwerk und der Faktensammlung voran.

Kostenlos erhältlich ist der Bericht auf Deutsch und Englisch im Neuen Rathaus, Raum 29, unter Telefon 123-5859 sowie im Internet unter www.leipzig.de/download-business.

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