Foto: Nina Strugalla
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Jena. Im letzten Kaffeekonzert an den Sommer erinnert und ihn verabschiedet, leitet die Jenaer Philharmonie mit dem zweiten Kaffeekonzert am Sonntag, den 13. Oktober nun mit Werken französischer Komponisten in die kommende Herbstzeit ein. Zu Gast um 15 Uhr im Volkshaus Jena sind Sänger*innen der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und die sorbische Dirigentin Judith Kubitz.

Die gebürtige Sorbin Judith Kubitz hat sich nach ihrem Studium in Weimar, Paris und London nicht nur mit ihrem Einstieg als Erste Kapellmeisterin an den Staatstheatern Cottbus und Schwerin einen Namen gemacht, sondern auch durch ihr internationales Engagement als Dirigentin sowie ihre Tätigkeit als Intendantin des sorbischen National-Ensembles. Gemeinsam mit der Jenaer Philharmonie und Sängerinnen und Sängern der Weimarer Hochschule für Musik bringt sie verschiedenste „Souvenir de France“ aus Opern französischer Komponisten in das Jenaer Volkshaus.

Das Hotel Steigenberger Esplanade ist wie gewohnt für Kaffee und Kuchen da. Karten für das Konzert bei der Jenaer Touristinformation oder über www.jenaer-philharmonie.de sowie eine Stunde vor Konzertbeginn an der Tageskasse.

»Souvenirs de France« mit Judith Kubitz
Sonntag, 13. Oktober| 15 Uhr | Volkshaus Jena, Großer Saal

Das Programm im Detail

Werke von Cherubini, Gounod, Messenet, Ravel, Bizet, Faurè, Saint-Saëns und Offenbach
Sänger*innen der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar:
Anastasija Doroshenko, Sopran
Rogna Su, Mezzosopran
Fernanda de Araújo Silva, Sopran
Cheng Li, Tenor
Shuai Han, Tenor
Angélica Monje Torres, Mezzosopran
Changhui Tan, Bariton
Sukjoo Han, Tenor
Bonsu Ku, Bariton
Jenaer Philharmonie
Judith Kubitz, Leitung


Kammerkonzert
Beethovenzyklus mit dem tauber quartett

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Mit dem ersten Konzert ihres Beethovenzyklus am Sonntag, den 13. Oktober 2019, stimmt das tauber quartett schon einmal auf das Jubiläum zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens im kommenden Jahr ein. Um 11 Uhr spielen die vier Musiker der Jenaer Philharmonie Beethovens erste zwei Streichquartette sowie das erste der drei Fantasiestücke von Percy Hilder Miles in der Rathausdiele.

Nach den Streichquartettmeistern Mozart und Haydn widmete sich nicht zuletzt auch Ludwig van Beethoven dieser lange als Königsdisziplin der Musik geltenden Gattung.

Sein erstes Quartett in F-Dur komponierte er bereits 1799 für den böhmisch- österreichischen Fürsten Lobkowitz, revidierte es allerdings vor Drucklegung im Jahre 1801 grundlegend.

Mit Percy Hilder Miles Fantasiestücken macht das Jenaer tauber quartett eine Reise von Beethoven und der Wiener Klassik in die Kammermusik des frühen 20. Jahrhunderts. Das erste der um die Jahrhundertwende entstandenen Fantasiestücke leitet zum zweiten Beethovenschen Streichquartett über.

Das G-Dur Quartett, zwar ebenfalls 1799 geschrieben und anschließend revidiert, setzt sich durch den groß angelegten Finalsatz von seinen Vorgängern dieses Genre ab. Für seine konzertant sowie sinfonisch anmutenden Schlusssätze gilt Ludwig van Beethoven als Revolutionär der Gattung Streichquartett.

Die Musiker des tauber quartetts (Johannes Tauber – Violine, Christoph Hilpert – Violine, Christian Götz – Viola, Alexander Wegelin – Violoncello) setzen den Beethovenzyklus in ihrem nächsten Konzert am 9. Februar 2020 mit den Streichquartetten Nr. 3 und Nr. 4 sowie dem zweiten Fantasiestück von Miles fort.

Karten für das Konzert bei der Jenaer Touristinformation oder über www.jenaer-philharmonie.de sowie eine Stunde vor Konzertbeginn an der Tageskasse.

Beethovenzyklus mit dem tauber quartet
Sonntag, 13. Oktober | 11 Uhr | Rathausdiele Jena

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