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Chemnitz. Mit dem Motto Aufbrüche – opening minds – creating spaces bewirbt sich Chemnitz um den Titel als Kulturhauptstadt Europas 2025.

Aufbrüche und Umbrüche sind Themen, die Chemnitz in seiner bewegten Geschichte vielfach und mehrfach erlebt hat, erlebt und allen Europäern erlebbar machen will.

Chemnitz – Karl-Marx-Stadt und wieder Chemnitz sind dabei nur zwei Umbrüche, die in und mit der Stadt viel verändert haben.

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig sagte dazu: „Wir denken, dass unsere Bewerbung entscheidend dazu beiträgt, aus den Brüchen und Widersprüchlichkeiten der Vergangenheit ein zukunftsorientiertes Selbstverständnis für Chemnitz zu entwickeln – eben Aufbrüche – und diese im europäischen Umfeld. Wir haben es mehrfach erlebt: Aufbrüche sind dynamisch und optimistisch, getrieben von Neugier auf das Unbekannte, von Hoffnung auf eine bessere Zukunft.“

Chemnitz bewerbe sich als Kulturhauptstadt, weil man Europa zeigen möchten, wie die Menschen in dieser Stadt mehrfach Krisen und Zusammenbrüche mit Neuerfindungen und Neuanfängen beantwortet haben, so die Oberbürgermeisterin weiter.

Der Projektleiter der Chemnitzer Bewerbung, Ferenc Csák, sagte zu den Motiven: „Chemnitz sieht in der Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas eine große Chance: Wir wollen gemeinsam mit Europa Aufbrüche wagen. Wir wollen sowohl Chemnitz als auch Europa fragen: Was verbindet uns? Wie können wir gemeinsam ein lebenswertes Europa gestalten?“

Wichtige Bausteine der Chemnitzer Bewerbung seien neben einer breiten Beteiligung vieler Menschen der Stadt bereits im Erstellungsprozess des Bid Book vor allem das Handeln, so Csák weiter. So seien bereits erste Projekte begonnen worden und weitere werden – unabhängig vom Ausgang des Bewerbungsverfahrens – in der Stadt umgesetzt. Die Bewerbung sei für Chemnitz mit seiner kulturellen Vielfalt die Chance, dieses kulturelle Herz der Stadt für alle erlebbarer und deutlicher zu zeigen.

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