David Theobald (rechts) wurde im Rathaus von Bürgermeister Steffen Kania (Mitte) und Christopher Mielke, Leiter Büro Bürgermeister begrüßt. Foto: Martin Hauswald.
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David Theobald kümmert sich ab sofort um das Thema nachhaltige Entwicklung im Rathaus

Saalfeld. Das Jahr 2019 war ein wichtiger Schritt für Saalfeld auf dem Weg zur Nachhaltigkeitsstadt. Nach einem zweijährigen Prozess wurde im März die Nachhaltigkeitsstrategie durch den Saalfelder Stadtrat beschlossen. Um diese Entwicklung voranzutreiben, hat sich die Stadt mit neuem Personal verstärkt. Seit Anfang September kümmert sich David Theobald als neuer Koordinator für Kommunale Entwicklungspolitik (KEpol-Manager) im Büro des Bürgermeisters um das Thema Nachhaltigkeit im Rathaus.

Zu den Aufgaben des neuen Koordinators KEpol gehören zukünftig unter anderem die Koordination von städtischer Bürgerbeteiligung, Umsetzung des Handlungsprogramms der Nachhaltigkeitsstrategie, das Antragsverfahren zur Fairtrade-Town, die Entwicklung der Städtepartnerschaft mit dem bolivianischen Samaipata sowie Grundsatzfragen des Klimaschutzes.

David Theobald ist 40 Jahre alt. Nach seinem Diplomabschluss hat er unter anderem als selbstständiger Dozent, als Jugendkoordinator des Kreissportbundes im Saale-Orla-Kreis (SOK), beim Landessportbund und in der Externen Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie im SOK gearbeitet. Theobald spielt in seiner Freizeit Basketball und Fußball und beschreibt sich als leidenschaftlichen Hobbykoch.

„Ich hoffe, mit meiner Arbeit dazu beizutragen, den Inhalt der Nachhaltigkeitsstrategie zu verwirklichen“, erklärt der 40-Jährige. Dafür wolle er eine möglichst breite Bürgerschaft mitnehmen und mit ihnen gemeinsam die nachhaltige Entwicklung der Feengrotten- und Kurstadt gestalten. „Durch die Arbeit in der Stadt wollen wir vermitteln, dass Nachhaltigkeit die Grundlage unserer Zukunft und kein aktuelles Phänomen ist, welches nur plakativ und mit Aktionismus gelebt werden sollte“, ergänzt der KEpol-Manager.

Saalfelds Bürgermeister Dr. Steffen Kania und sein Büroleiter Christopher Mielke begrüßten den neuen Mitarbeiter und wünschten ihm für die Zukunft viel Erfolg bei seiner Arbeit.

Die Personalkosten der Stelle des Koordinators kommunaler Entwicklungspolitik werden zu 90 Prozent durch die SKEW (Servicestelle Kommunen in der Einen Welt) über die Initiative zur Förderung einer Personalstelle zur Koordination und Umsetzung entwicklungspolitischen Engagements in Kommunen gefördert.

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