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Climate Lecture mit Klimaökonom Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Luisa Neubauer und weiteren Expert*innen

Berlin. Um den Ausstoß von Treibhausgasen rasch zu reduzieren, muss es eine CO2-Bepreisung geben, das zeigt die Wirtschaftsforschung sehr deutlich. Ob und wie die Politik dies aber umsetzt, ist völlig offen. Dabei hat Deutschland sich verpflichtet: Als Beitrag zur Stabilisierung unseres Klimas sollen bis 2020 die CO2-Emissionen um fast 40 Prozent reduziert werden. Ein Ziel, das absehbar nicht erreicht wird. Am Vorabend der globalen „Fridays For Future“-Proteste wie auch einer entscheidenden Sitzung der Bundesregierung veranstaltet die TU Berlin die Climate Lecture 2019. Der Klimaökonom Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Professor der TU Berlin, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, führt mit einem Vortrag in das Thema CO2-Bepreisung ein, bevor er mit weiteren Expert*innen – von der „Fridays For Future“-Bewegung, aus dem Finanzministerium, aus dem Maschinenbau und aus der Wirtschaftspresse – auf dem Podium diskutiert.

Veranstaltungshinweis:

Zeit: 19. September 2019, 17:00 Uhr

Ort: Audimax der TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt, ist öffentlich und kostenlos.

Bitte melden Sie Ihre Teilnahme an unter www.events.tu-berlin.de/ClimateLecture2019.

„Ziel jeder Neuregelung in der CO2-Bepreisung muss es sein, den Wettbewerb um die günstigsten CO2-Vermeidungstechnologien zu fördern, die Investitionssicherheit zu stärken, die Gesamtkosten möglichst gering zu halten, und sozial gerecht zu sein“, so Ottmar Edenhofer. „Ein wirksamer CO2-Preis erfüllt drei wichtige Funktionen: Er macht klimaschädliche Technologien weniger profitabel, er macht saubere Innovation attraktiver, und er schafft Einnahmen für den Staat – die dieser an die Bürger zurückgeben kann.“ Am 20. September 2019 will das Klimakabinett der Bundesregierung eine Antwort darauf geben, wie es Deutschland gelingen soll, die CO2-Emissionen deutlich zu senken. Welches der richtige Ansatz ist und wie die Einführung einer CO2-Bepreisung sozialverträglich gelingen kann, darüber wird in der Politik, in der Wissenschaft und in der Gesellschaft leidenschaftlich diskutiert.

Zu der Climate Lecture 2019 der TU Berlin – „Zwischen Klimademos und Klimakabinett – wie die CO2-Bepreisung gelingen kann“ – sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Programm:

17:00 Uhr Begrüßung Conny Czymoch, Journalistin und Moderatorin

17:05 Uhr Eröffnung

Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin

17:10 Uhr Lecture: „Zwischen Klimademos und Klimakabinett – wie die CO2-Bepreisung gelingen kann“

Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und Professor für Ökonomie des Klimawandels an der TU Berlin

ca.17:45 Uhr Podiumsdiskussion

Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung

Silke Kersting, Journalistin beim Handelsblatt

Luisa Neubauer, Klimaschutz-Aktivistin, Fridays For Future

Jakob von Weizsäcker, Leiter der Grundsatzabteilung im Bundesministerium der Finanzen

Carl Martin Welcker, Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA)

ca.18:30 Uhr Diskussion mit dem Publikum

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