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“Gemeinsam für Vielfalt”
Hochschule zählt zu den fünf Preisträgerinnen im Wettbewerb “Rückenwind für Hürdenläufer” des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft

Berlin. Das Konzept der Freien Universität Berlin zur Ausgestaltung, Akquise, Vergabe und Begleitung von Deutschlandstipendien ist vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft prämiert worden. Als treibende Werte und fortwährende Leitbilder der Hochschule seien die Themen Internationalität und Vielfalt auch in sämtlichen Maßnahmen des Konzepts mit dem Titel “Gemeinsam für Vielfalt – Talente fördern, Zukunft gestalten” fest verankert, hieß es in der Entscheidung der Jury. “So ist das gesamte Bewerbungsverfahren zweisprachig, und individuelle Beratungsgespräche für besondere Zielgruppen können auf Englisch geführt werden.” Persönliche Geschichten “erfolgreicher Hürdenläufer” würden kommunikativ gut begleitet und ermunterten zur Nachahmung. Eingereicht wurde der Beitrag im Rahmen des Wettbewerbs “Rückenwind für Hürdenläufer” des Stifterverbands zur Förderung von Diversität unter Deutschlandstipendiatinnen und -stipendiaten. An dem Wettbewerb hatten sich insgesamt 21 Hochschulen beteiligt; neben der Freien Universität wurden vier weitere Hochschulen für ihre Konzepte ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, das Geld dient zur Weiterentwicklung der im Antrag beschriebenen Maßnahmen.

“Vielfalt, Internationalität und ein ganzheitlicher Leistungsbegriff sind zentrale Elemente des Deutschlandstipendiums an der Freien Universität”, sagte Prof. Dr. Hauke Heekeren, Vizepräsident der Freien Universität Berlin. Neben den Kriterien Talent und Leistung berücksichtigt die Freie Universität seit Einführung des Stipendienprogramms im Jahr 2011 auch besondere “biografische Hürden”, die sich aus der familiären oder kulturellen Herkunft der Studierenden ergeben. Zu den Auswahlkriterien zählt auch die Bereitschaft, im sozialen Umfeld, in der Familie, im Verein oder gemeinnützigen Einrichtung Verantwortung zu übernehmen.

“Ein besonderer Dank gebührt den Stifterinnen und Stiftern des Deutschlandstipendiums, die die Diversität unter den Geförderten mittragen und überhaupt erst ermöglichen”, betonte Hauke Heekeren. “Die Stipendiatinnen und Stipendiaten profitieren dabei nicht nur materiell, sondern werden auch ideell gefördert, beispielsweise in Form eines Mentoring-Programms, begleitet durch Alumni unserer Universität oder durch Angebote, die wir gemeinsam mit dem Career Service entwickeln”, unterstrich der Vizepräsident, der den Preis für die Hochschule von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek entgegennahm.

Mit dem Deutschlandstipendium erhalten Studierende aus allen Nationen und allen Teilen der Gesellschaft die Möglichkeit, sich auf ihr Studium zu konzentrieren. Das Förderprogramm wurde 2011 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung eingeführt und unterstützt Studierende mit 300 Euro pro Monat. 150 Euro dieser Summe übernimmt der Bund, die andere Hälfte wirbt die Hochschule über private Geldgeber ein. Die gemeinsame Förderung durch private Mittelgeber und den Bund soll Stipendiatinnen und Stipendiaten für das Erreichen ihrer Studienziele den Rücken freihalten und Netzwerke von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft stärken.

Weitere Informationen zum Deutschlandstipendium an der Freien Universität Berlin

www.fu-berlin.de/deutschlandstipendium
Weitere Informationen zum Deutschlandstipendium und den Gewinnern des Wettbewerbs

www.servicezentrum-deutschlandstipendium.de

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