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Gera. Gegen 20:30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Gera, sowie das Tanklöschfahrzeug und das Hilfeleistungsfahrzeug der FF Gera-Mitte zu einem Brand eines mehrgeschossigen leerstehenden Gebäude alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt kam über dem Funk die bestätigte Lage.

Wir trafen am Einsatzort ein, alle Angriffstrupps und der Wassertrupp rüsteten sich mit schwerem Atemschutz aus und gingen über das hintere Treppenhaus zum Erkunden der Lage und zum Löschen des Feuers vor.

Gebraucht wurden für die Löschwasserversorgung 3 Hydranten, die ersten beiden wurden aus der Bahnhofstraße genommen, bei diesen wurde das HLF der Berufsfeuerwehr und das HLF unserer Wehr eingespeist, damit die Drehleiter im vorderen Bereich über die obersten Etagen zum löschen des Feuers vorgehen konnte.

Ein weiteres Fahrzeug der FF Gera- Mitte wurde angefordert, unsere LF 16/TS kam zur Einsatzstelle, darauf befanden sich weitere Geräteträger für den schweren Atemschutz, sowie genügend Schlauchmaterial um eine weitere Wasserversorgung aus der Franz-Petrich-Straße aufzubauen.
Diese Wasserversorgung führte den Weg über unser Tanklöschfahrzeug zu der im hinteren Teil des Gebäude stationierte Drehleiter der Berufsfeuerwehr.

Mittlerweile waren 2 Trupps zum Löschen auf der Drehleiter und mindestens zwei Trupps zum Löschen im hinteren Gebäude.

Plötzlich brach die Wasserversorgung für eine Drehleiter zusammen, es war nicht mehr genügend Wasser da, um das Feuer weiter zu Löschen. Mehrere Unterbrechungen waren nötig, um den Tank immer wieder mit Wasser zu füllen, doch auch dieser wurde nicht voll.
Alle Fehlerquellen wurden untersucht,aber in dem Moment gab es einfach keine.

Zur Sicherheit schickten wir einen Feuerwehrmann zum aufgebauten Hydranten in der Franz-Petrich-Straße, um die Leitung und den Hydranten zu überprüfen und siehe da … DER HYDRANT WAR ZUGEDREHT.

Nach der Rücksprache mit einem Gruppenführer wurde uns bestätigt, dass die beiden Hydranten in der Bahnhofstraße ebenfalls zugedreht wurden. Fassungslos führten wir den Einsatz mit voller Wassergabe aller Hydranten fort.
Die Löscherfolge waren nun deutlich sichtbar, das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht werden.

Wie krank muss ein Mensch sein, 3 Hydranten während eines Einsatzes zuzudrehen, er bringt Menschenleben in Gefahr und zwar die, die zu diesem Zeitpunkt im und am Gebäude gelöscht haben, Wasser in die Fenster geben wollten, bei denen die Flammen schon aus den Fenstern schlugen. Oder diejenigen die zum Innenangriff auf der Hinterseite waren und versucht haben, ein Ausbreiten auf andere Etagen und Räume zu vermeiden.

Wir sind wütend über soviel Dummheit, die ein Mensch an den Tag legen kann, nur um zu sehen wie ein Gebäude abbrennt.

😡 GENAU DU HAST DIE FEUERWEHR IN LEBENSGEFAHR GEBRACHT, DU WOLLTEST DAS JEMAND ZU SCHADEN KOMMT 😡

Uns fehlen die Worte über so viel Dreistigkeit, sei froh, dass du nicht von uns erwischt wurden bist.

Glücklicherweise ist alles gut gegangen und niemand ist von den Einsatzkräften zu Schaden gekommen.

Autor: Freiwillige Feuerwehr Gera MiTTE,
https://www.facebook.com/FreiwilligeFeuerwehrGeraMitte/posts/2956967667666206

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