Foto: „Schwarze Menschen in Deutschland“
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Jena. Vom 1. bis zum 11. Oktober 2019 gibt es an der EAH Jena eine neue Ausstellung: „Homestory Deutschland“, mit Porträtfotos von und Informationen über schwarze Menschen in Deutschland.

Die Ausstellung begreift sich als kollektives Selbstporträt. Es greift, so die Initiative „Schwarze Menschen in Deutschland“, als Macher der Ausstellung, afrikanische, afrikanisch-amerikanische und schwarze deutsche Erinnerungstraditionen auf und vermittelt Traditionen aus der mündlichen und schriftlichen Weitergabe von gelebter Erfahrung.

Schwarze Perspektiven und Reflexionen, Beiträge und Verdienste erfahren dabei als Quelle eines vielstimmigen und gemeinschaftlichen Wissens eine besondere Würdigung. Die Darstellung von siebenundzwanzig Biografien schwarzer Männer und Frauen aus drei Jahrhunderten erhellt exemplarisch, in welcher Weise sich gesellschaftliche und systemische Rahmenbedingungen in einzelne Lebensgeschichten einschreiben und diese formen und prägen.

Das Hauptelement der Ausstellung, eine aus drei Modulen zusammengefügte Wand, ist mit Drehtafeln versehen, auf deren Vorderseiten Porträtfotos der Personen zu finden sind und auf deren Rückseiten sich die entsprechenden, biografischen Texte finden. Um an die gewünschten Informationen zu gelangen, müssen die Tafeln bewegt werden. Durch die Interaktion der Ausstellungsgäste wird die Optik der Module ständig verändert, woraus sich immer wieder neue Blickwinkel ergeben: der Blick „hinter die Fassade“ ebenso, wie eine „Geschichte in Bewegung“.

Initiative „Schwarze Menschen in Deutschland“

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