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Bewerbung um Fördermittel zum Abbau von Barrieren ab sofort möglich
Bewerbungsfrist endet am 30. November

Chemnitz. Jede Gaststätte nutzen, uneingeschränkt ins Kino gehen, ein Museum besuchen oder aktiv Sport in einem Verein treiben istb nicht für ALLE möglich. Viele dieser Einrichtungen sind für Rollstuhlfahrer nicht erreichbar oder im vollen Umfang nutzbar, Informationen für Hör- und Sehbehinderte aber auch Personen mit Lernschwierigkeiten nicht verständlich.

Mit diesem Wissen hatte der Freistaat Sachsen erstmals 2014 unter dem Motto „Lieblingsplätze für alle“ das Investitionsprogramm zum Abbau von Barrieren mit Fördersumme von insgesamt 3 Millionen Euro aufgelegt. Es soll Menschen mit Handicap den Zugang erleichtern und beispielhaft genannte Einrichtungen zu ihren Lieblingsplätzen werden lassen.

Die Förderung kann in vielen Bereichen wirksam werden, wie z. B. Kultur, Freizeit, Bildung, aber auch im Gesundheitswesen wie in Arztpraxen, Physiotherapien, Apotheken u. v. m. Hier sollen alle die Antragsteller unterstützt werden, die keine Förderungen nach der Richtlinie Investitionen und Teilhabe beziehen können.

Auch für 2020 stehen diese finanziellen Mittel – für Chemnitz 289.800 Euro – wieder zur Verfügung. 25 Prozent von der Gesamtsumme sind für Maßnahmen zur Schaffung von Barrierefreiheit in ambulanten Arztpraxen und Zahnarztpraxen vorgesehen.

Gefördert werden bis zu 100 Prozent der Kosten, wenn das Vorhaben nicht teurer als 25.000 Euro ist. Anspruchsberechtigt sind neben gemeinnützigen Initiativen auch Gewerbetreibende.

Anträge werden bis zum 30. November 2019 im Sozialamt entgegen genommen.

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