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Weimar. In den vergangenen Wochen wurden immer wieder Forderungen an die Stadt laut, sich an der Aktion „Seebrücke – Schafft sichere Häfen“ zu beteiligen. Zuletzt hatte das Bürgerbündnis gegen Rechts (BgR) am Dienstag den Oberbürgermeister und den Stadtrat aufgefordert, der Aktion beizutreten und Weimar zum „Sicheren Hafen“ zu erklären.

Oberbürgermeister Peter Kleine betont: „Weimar ist bereits ein sicherer Hafen für viele Menschen aus Krisenregionen. Unsere Stadt nimmt seit Jahren deutlich mehr Menschen auf, als sie es gesetzlich tun müsste. Wir sind bestrebt, die Ankommenden schnell und gut in das Stadtleben einzubinden, etwa durch die verstärkte Unterbringung in Einzelwohnungen. Unsere städtischen Institutionen und Kooperationspartner leisten eine kraftvolle Integrationsarbeit. Ich denke etwa an die Volkshochschule mit ihren Sprachkursen oder an das Jobcenter. Ich denke aber auch an die Träger der Wohlfahrtspflege wie Awo oder Caritas und an unzählige fleißige Ehrenamtler, etwa beim BgR. Ich begrüße jedes zusätzliche Privatengagement, das sich der Flüchtlingshilfe verpflichten will. Wir werden das unsrige dazu beitragen – unabhängig von vorübergehenden Initiativen. Praktisches Handeln ist allemal besser als Symbolpolitik. Die Stadt Weimar wird selbstverständlich auch weiterhin allen Menschen, die uns im Rahmen der Aufgabenerfüllung seitens des Freistaates Thüringen als Asylsuchende zugewiesen werden, helfen.“

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