Screenshot: Gedenkstücke
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Jetzt Zugang per App

Rostock. Die performative, künstlerische Intervention „Gedenkstücke“, die an die rassistischen Ausschreitungen von 1992 in Rostock Lichtenhagen erinnert, ist jetzt auch per App zu erfahren.

Die Künstlergruppe Krüskemper-Ardila-Nasoetion hatte 2017 mit dem interaktiven Projekt den zweiten Preis eines künstlerischen Wettbewerbs gewonnen, der von der Hanse- und Universitätsstadt anlässlich des 25. Jahrestages des Pogroms ausgerichtet worden war.

Gemeinsam mit Rostocker Einwohnerinnen und Einwohnern waren dokumentarische Gesangsstücke aus originalen Archivtexten von 1992 entwickelt und improvisierend eingeübt worden. „Sie sind ein lebendiges Gedenken, das zutiefst berührend die Ereignisse mahnend in uns allen wachhält“, unterstreicht Dr. Michaela Selling, Amtsleiterin des Amtes für Kultur, Denkmalpflege und Museen. „Die von Stefan Krüskemper, Oscar Ardila und Michaela Nasoetion gemeinsam mit unserem Amt für Kultur, Denkmalpflege und Museen geschaffene App dokumentiert jetzt noch einmal anschaulich, welche besondere Kraft von Kunst ausgeht, die gemeinsam mit Einwohnerinnen und Einwohnern an den Orten des Geschehens gestaltet wird.“

Die Web-App unter www.gedenkstücke.de bietet einen audio-visuellen Zugang zu den Gesangsstücken und damit zu den vielen Facetten und Orten des Themas.


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