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Statement nach der Urteilsverkündung im Prozess gegen Alaa S. durch die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Chemnitz

Chemnitz. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig sagte heute dazu:

„Es gibt ein Urteil – das haben wir alle zu respektieren – ich auch – weil wir alle in einem Rechtsstaat leben.

Wie hat sich Chemnitz in diesem Jahr verändert?

Das Verbrechen und die Ereignisse danach haben viele Chemnitzer betroffen gemacht.

Die plötzliche überregionale Aufmerksamkeit – fokussiert auf die Bilder vor dem Karl-Marx-Kopf – haben unserer Stadt sehr geschadet. Gräben zwischen sehr unterschiedlichen politischen Meinungen sind auf Straßen und Plätzen öffentlicher als vorher geworden. Chemnitz war eine Mischung aus Traurigkeit und Angst – aber auch aus Aufstehen und Mut.

Meine Aufgabe ist es, im Wissen um die Probleme gemeinsam mit vielen Chemnitzern zu zeigen, das Chemnitz mehr ist.

Es gibt ein sehr engagiertes Eintreten von Bürgern für ein vielfältiges Chemnitz. Das war bereits in den vergangenen Monaten sichtbar. Und am Wochenende ist das Bürgerfest ein starkes Signal.“


Weiterer Hinweis:

Die Familie von Daniel H. bittet darum, dass keine erneute Instrumentalisierung des Todes stattfindet oder dass in seinem Namen demonstriert wird. Es besteht weiterhin der ausdrückliche Wunsch nach Privatsphäre für die Familie.

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