Von Angela M. Arnold, Berlin - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=5212319

Jetzt geht’s los!
Das Pilotprojekt Bürgerbeteiligung in Tempelhof-Schöneberg startet mit dem Bürger_innenrat in Friedenau

Berlin. Das Land Berlin fördert im Bezirk Tempelhof-Schöneberg modellhaft eine neue Form der direkten Bürgerbeteiligung. Das Konzept beinhaltet dabei einen dialogischen Prozess zwischen Bürger_innen, Politik und Verwaltung zu verschiedenen Themenschwerpunkten.

Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler führt aus:
“Das Modellprojekt ist ein modernes Instrument der Bürgerbeteiligung und Weiterentwicklung demokratischer Prozesse. Es ist niedrigschwellig, generationsübergreifend, interkulturell und basisdemokratisch. Ich freue mich, dass wir in Friedenau jetzt den Anfang machen. Danach folgen dann die Bürger_innenräte in allen anderen Stadtteilen Tempelhof-Schönebergs.”
Bildvergrößerung: Zwei Vertreterinnen der Gruppe “NUR-MUT!” mit Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler

Dass der Startschuss in Friedenau fällt, ist kein Zufall. Hier hatte sich eine Gruppe engagierter Frauen unter dem Namen „NUR-MUT!“ zum Ziel gesetzt, ein Zeichen gegen Politik- und Demokratieverdrossenheit zu setzen. Daher begleitet die Gruppe jetzt den Umsetzungsprozess in Friedenau ohne aktiv im Bürger_innenrat vertreten zu sein, da die Einladung zur Teilnahme über eine Zufallsauswahl erfolgt.

Thema des ersten Bürger_innenrates in Friedenau:
Wie können wir Friedenau lebenswert erhalten und die Zukunft gemeinsam gestalten?

Das Modell ist bereits in Österreich und Baden-Württemberg erfolgreich umgesetzt worden. Es umfasst einen Bürger_innenrat und Bürgercafe sowie eine Resonanzgruppe aus Politik und Verwaltung mit sich anschließenden Prozessergebnissen für die politischen Gremien des Bezirksamtes und eines Feedbacks an die Beteiligten.
Hier finden Sie eine ausführliche Konzeptbeschreibung!

Die Arbeit der Bürger_innenräte findet in allen Stadtteilen mit den per Zufall ausgewählten Personen in einem zweitägigen Workshop mit einer verwaltungsunabhängigen Moderation statt. Die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit und Verwaltung im Rahmen eines sogenannten Bürgercafe präsentiert und diskutiert.

Hier finden Sie eine Übersicht der Bezirksregionen, in welchen Bürger_innenräte stattfinden, und deren aktuellen Stand.

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