Freistaat sichert Erweiterung der Evangelischen Hochschule Dresden
Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Gestiegenem Ausbildungsbedarl bei sozialer Arbeit und Pflege gerecht werden”

Dresden. Der Freistaat Sachsen stellt der Evangelischen Hochschule Dresden (ehs) in Zukunft weitere Räumlichkeiten mietfrei zur Verfügung. Damit kann sich die Hochschule mit ihren Studiengängen in den Bereichen Kindheitspädagogik, Soziale Arbeit und Pflege den gestiegenen Erfordernissen entsprechend weiter entwickeln. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK), die Evangelische Landeskirche Sachsens und die Hochschulträgerin, die Stiftung „Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit“, haben dafür den Finanzierungsvertrag für die ehs angepasst. Außerdem hat das SMWK der Hochschule zusätzliche Gelder zur Verfügung, für 2019 253.000 Euro. Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Wie in anderen Bundesländern haben wir in Sachsen einen steigenden Bedarf bei der Qualifizierung von Fachpersonal im Bereich der sozialen Arbeit und auch bei hochschulisch ausgebildeten Pflegekräften. Wir sind froh, dass die Evangelische Hochschule Dresden, die in der Fachwelt einen ausgezeichneten Ruf besitzt, diesen Ausbildungsbedarf mit deckt, zumal die Erfahrung zeigt, dass der überwiegende Teil der Absolventen in Sachsen bleibt. Doch die einmal für 450 Studierende ausgelegte Hochschule mit inzwischen 700 Studierenden stößt schon jetzt an ihre räumlichen und personellen Grenzen. Mit der Bereitstellung weiterer Räumlichkeiten können ab dem Sommersemester 2020 im Pflegebereich neue Studiengänge eingerichtet und es kann ab sofort weiteres wissenschaftliches Personal eingestellt werden.“

Der Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung „Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit“ Oberlandeskirchenrat Burkart Pilz, Dezernent für Kinder, Jugend, Bildung und Diakonie, sagte: „Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens schaut dankbar auf drei Jahrzehnte vertrauensvoller Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen zurück. Die Entwicklung der Evangelischen Hochschule Dresden zeigt, dass sich der gemeinsame Einsatz lohnt. Nun eröffnen sich neue Perspektiven, um die Ausbildungsmöglichkeiten für gesellschaftliche, diakonische und kirchliche Kontexte weiter zu verbessern. Das ist Grund zur Freude und Zuversicht.“

Neue Perspektiven sieht auch die Rektorin der ehs, Prof. Dr. Marlies W. Fröse: „Wir sind sehr froh über die Unterstützung und das dadurch ausgedrückte langjährige Vertrauen des Freistaates in unsere Evangelische Hochschule Dresden! Das unterstreicht die Bedeutung des akademischen Niveaus von Pflege, Sozialer Arbeit und Kindheitspädagogik, das unsere Hochschule mittlerweile hat. Die hohen Bewerberzahlen zeigen uns, dass Studium und Lehre an unserer Hochschule einen sehr guten Ruf genießen. Mit den zusätzlichen Raumkapazitäten gewinnen wir räumliche und damit auch lehrende Freiheiten, die für ein hochwertiges Studium bereichernd und hilfreich sind. Wir können damit nun auch weiterhin ein anspruchsvolles Studium und zusätzlich neue Studiengänge anbieten, mit denen wir in und für Sachsen qualifiziertes Fachpersonal ausbilden.“

Der Freistaat Sachsen stellt der Evangelischen Hochschule Dresden auch die bereits genutzten Flächen und Gebäude mietfrei zur Verfügung und trägt 85 Prozent der hochschulischen Investitions- und Betriebskosten. Die verbleibenden 15 Prozent der Kosten deckt die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens.

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