Foto K.-U. Heinzel

Dresden. Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft empfiehlt dringend, Abstand von den Gespinsten (netzartige Nester) des Eichenprozessionsspinners zu halten und sie nicht zu berühren. Der Eichenprozessionsspinner ist eine ungefähr drei bis vier Zentimeter lange Raupe mit schwarz-braunem Streifen auf dem Rücken. Sie lebt ausschließlich auf Eichen, bevorzugt auf freistehenden Bäumen. Ab dem dritten Larvenstadium bilden die Raupen Gifthaare aus. Kommen Menschen mit ihnen in Kontakt, können sie Hautrötungen und Ausschläge verursachen. Im schlimmsten Fall treten Schockzustände auf. Die Gifthaare sind auch in den von den Raupen zurückgelassenen Häutungsgespinsten. Diese Gespinste befinden sich nicht nur in den Baumkronen, sondern auch an Eichenstämmen, an denen Menschen und Tiere sie erreichen können.

Seit Ende April/Anfang Mai entwickeln sich die Raupen des Eichenprozessionsspinners in den Oberkronen der Bäume. Zurzeit befinden sie sich in der Verpuppungsphase. Die Falter schlüpfen im August und legen ihre Eier in den Oberkronen der Eichen ab.

Die Landeshauptstadt Dresden empfiehlt Grundstückseigentümern, die Gespinste durch eine Fachfirma der Baumpflege entfernen zu lassen.

Seit 2012 besiedelt der Eichenprozessionsspinner Eichen in den Stadtteilen nördlich der Elbe in Dresden.

Weitere Informationen und wie man sich vor dem Eichenprozessionsspinner schützen kann, stehen unter www.dresden.de/eichenprozessionsspinner

Fotos: Raupen des Eichenprozessionsspinners und Gespinst des Eichenprozessionsspinners

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