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Erste Erntevorschätzung für Thüringen 2019

Wie das Thüringer Landesamt für Statistik nach einer ersten Schätzung von Ende Juni 2019 mitteilt, wird eine Getreideernte (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix sowie ohne anderes Getreide zur Körnergewinnung) von 2,4 Millionen Tonnen erwartet. Nach dieser Schätzung der Thüringer Landwirte wird die diesjährige Ernte gegenüber dem langjährigen Mittel der Jahre 2013 bis 2018 um 0,2 Millionen Tonnen bzw. 7 Prozent geringer ausfallen. Der Flächenertrag liegt nach ersten Berechnungen mit 6,4 Tonnen je Hektar um 0,9 Tonnen je Hektar unter dem Ertragswert der Jahre 2013/2018.

Nach vorläufigen Ergebnissen der Bodennutzungshaupterhebung werden in diesem Jahr in Thüringen 374.700 Hektar Getreide (ohne Körnermais und Corn-Cob-Mix sowie ohne anderes Getreide zur Körnergewinnung) angebaut. Das sind 22.700 Hektar mehr als im Vorjahr.

Für Winterweizen, der in diesem Jahr auf rund 226 800 Hektar (2018: 212.400 Hektar) angebaut wird, rechnen die Landwirte mit einem Ertrag von 6,6 Tonnen je Hektar. Im Vergleich zum langjährigen Mittel der Jahre 2013 bis 2018 werden 1,1 Tonnen je Hektar bzw. 14 Prozent weniger erwartet. Die diesjährige Erntemenge wird nach dieser ersten Prognose bei rund 1,5 Millionen Tonnen liegen.

Der Anbau von Wintergerste erfolgt in diesem Jahr auf rund 78 800 Hektar Ackerfläche. Der Flächenertrag wird mit 6,8 Tonnen je Hektar eingeschätzt. Damit liegt der diesjährige Hektarertrag um knapp 10 Prozent unter dem Durchschnittsertrag der letzten sechs Jahre. Es wird eine Erntemenge von 532 000 Tonnen Wintergerste erwartet.

Bei Winterraps wird mit einer Ernte von 3,2 Tonnen je Hektar gerechnet. Hier liegt die Ertragserwartung um 0,5 Tonnen je Hektar bzw. 13 Prozent unter dem langjährigen Durchschnitt der Jahre 2013 bis 2018. Die Erntemenge wird (auch bedingt durch den im Vergleich zum Vorjahr um knapp ein Drittel reduzierten Anbauumfang) auf rund 262 000 Tonnen (Vorjahr: 341.500 Tonnen) geschätzt.


Bitte beachten Sie:
Die Ergebnisse stellen die Ertragserwartungen der freiwilligen Ernte- und Betriebsberichterstatter zum Zeitpunkt Ende Juni dar und können durch bisher nicht vorherzusehende wachstumsbeeinflussende Faktoren mehr oder weniger vom endgültigen Ergebnis abweichen. Die Berechnung der Entwicklungen erfolgt auf voller Stellenzahl.

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