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Erfurt. Die Kernhaushalte der Gemeinden und Gemeindeverbände hatten Ende 2018 nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik einen Schuldenstand in Höhe von 1.584,0 Millionen Euro bzw. eine Pro-Kopf-Verschuldung von 738 Euro je Einwohner. Gegenüber dem Vorjahr sanken die Schulden um 155,1 Millionen Euro bzw. 8,9 Prozent.

Von den 1.584,0 Millionen Euro entfielen 376,4 Millionen Euro auf die Landratsämter (238 Euro je Einwohner), 358,6 Millionen Euro auf die kreisfreien Städte (640 Euro je Einwohner), 830,7 Millionen Euro auf die kreisangehörigen Städte und Gemeinden (524 Euro je Einwohner) und 18,2 Millionen Euro auf die Verwaltungsgemeinschaften (42 Euro je Einwohner).

Alle kommunalen Körperschaften konnten ihren Schuldenabbau weiter vorantreiben. Bis Ende 2018 konnten die kreisangehörigen Gemeinden einschließlich der Verwaltungsgemeinschaften 80,2 Millionen Euro (- 8,6 Prozent) Schulden abbauen. Die kreisfreien Städte haben ihre Schulden um 39,3 Millionen Euro reduziert. Das waren 9,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Um 35,7 Millionen Euro bzw. 8,7 Prozent haben die Landratsämter ihre Schulden gesenkt.

Gegenüber Ende 2017 verringerten sich die Schulden beim nicht-öffentlichen Bereich um 137,8 Millionen Euro auf 1.553,2 Millionen Euro. Die Schulden beim öffentlichen Bereich betrugen 30,8 Millionen Euro am Ende des Jahres 2018 und sanken um 17,3 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr.

Die kommunalen Körperschaften benötigten bis zum Jahresende 2018 für die Überbrückung kurzfristiger Zahlungsschwierigkeiten 88,5 Millionen Euro. Dies war gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang um 34,3 Millionen Euro (-27,9 Prozent).

Der Schuldenstand des Landes (Kernhaushalt) verringerte sich 2018 um 875,2 Millionen Euro auf 15.041,7 Millionen Euro.

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