Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Investitionen in Mensen und Wohnheime erhöhen Attraktivität des Studienstandorts Sachsen.“

Dresden. Die sächsischen Studentenwerke haben vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) Bewilligungsbescheide in Höhe von insgesamt fünf Millionen Euro erhalten. Mit dieser Förderung kann insbesondere in neue Technik in den zum Teil veralteten Mensen sowie in die Sanierung und auch den Neubau von Wohnheimen investiert werden. Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange: „Ich freue mich, dass wir den Studentenwerken diese von bisher zwei Millionen auf fünf Millionen Euro erheblich aufgestockten Mittel zur Verfügung stellen können. Im kommenden Jahr werden es sogar sieben Millionen Euro sein. Mit dieser mit dem Doppelhaushalt 2019/20 beschlossenen Erhöhung hat der Sächsische Landtag die Arbeit der Studentenwerke deutlich gewürdigt. Die vorgesehenen Investitionen sind auch Investitionen in die Anziehungskraft Sachsens als Studienstandort. Besonders für Studierende aus dem Ausland und solche mit geringem Einkommen ist der Wohnheimbau von Bedeutung und er entlastet gleichzeitig den Wohnungsmarkt im Bereich der kleineren und preisgünstigen Wohnungen.“

An das Studentenwerk Dresden gehen 325.000 Euro für Sanierungen im Wohnheim Borsbergstraße und als Zuschüsse für eine sozialverträgliche Miete in den dortigen sieben Wohneinheiten. Für die Mensa Reichenbachstraße gibt es 620.000 Euro für die Erneuerung der Kücheninfrastruktur, die aus dem Jahr 1997 stammt. Das SMWK stellt dem Studentenwerk Dresden weitere 860.000 Euro zur Verfügung für neue Informations- und Kommunikationstechnik in der Neuen Mensa Bergstraße sowie Investitionen in die völlig veraltete Haustechnik der Mensa Blasewitzer Straße (Mensologie). Außerdem soll mit dem Geld die Einrichtung in der Cafeteria bibLounge erneuert werden, ein ausreichend dimensionierter Geschirrspüler für die täglich rund 2.500 Nutzer der Mensa Siedepunkt angeschafft und in allen Mensen das Kassensystem ausgetauscht werden.

Das Studentenwerk Leipzig erhält 50.000 Euro für die Planung der Sanierung des Wohnheims Straße 18. Oktober Nr. 33 sowie 175.000 Euro für eine digitale Schließanlage für die Wohnheime Philipp-Rosenthal-Straße, Mannheimer Straße und Straße des 18. Oktober Nr. 23-33. 750.000 Euro werden für die Modernisierung der Ausgabemensa Cafeteria Philipp-Rosental-Straße, neue Geschirrspültechnik in der Mensa Academica und neues Mobiliar in der Mensa/Caferia am Elsterbecken bereitgestellt.

Das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau erhält 970.000 Euro für neue Gebäude- bzw. Küchentechnik in der Mensa und Cafeteria Reichenhainer Straße in Chemnitz und in der Küche der Mensa Scheffelberg in Zwickau. Mit weiteren 200.000 Euro wird das Vorhaben des Studentenwerks unterstützt, einen Neubau als Ersatz für das Wohnheim Makarenkostraße 4/6 in Zwickau zu errichten.

450.000 Euro werden dem Studentenwerk Freiberg für die brandschutztechnische Ertüchtigung der Mensa Agricolastraße zur Verfügung gestellt, die in diesem Jahr abgeschlossen werden soll. Weitere 500.000 Euro gehen nach Freiberg für die Erneuerung der Geschirrspülanlage und der Küchentechnik der Mensa. Die Vorbereitung der Grundsanierung des Wohnheims Heinrich-Heine-Straße 13 schließlich wird mit 100.000 Euro vom SMWK gefördert.

Diese Maßnahmen werden ermöglicht mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.

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