Berlin. Ein 23-Jähriger, der mit einer Machete bewaffnet gestern Nachmittag an mindestens einer Auseinandersetzung in Friedrichshain beteiligt war und sich anschließend heftig gegen seine Festnahme gewehrt hatte, befindet sich nun in einer psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses. Ein Zeuge hatte gegen 15:20 Uhr die Polizei verständigt, nachdem er in der Helsingforser Straße eine Auseinandersetzung zwischen drei Männern beobachtet hatte. Der Zeuge gab an, dass zunächst zwei Männer auf den 23-Jährigen eingeschlagen hätten, dieser dann jedoch plötzlich eine Machete aus einem Rucksack gezogen und damit versucht haben soll, seine Kontrahenten zu attackieren. Noch bevor die Polizei eintraf, entfernten sich alle Beteiligten.

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Der 23-Jährige fuhr mit einem Fahrrad davon und wurde, weil er die Machete noch in der Hand hielt, wenig später von Polizeikräften eindeutig erkannt. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand, so dass ein Polizeibeamter einfache körperliche Gewalt einsetzte, um den Mann festzunehmen. Hierbei erlitten sowohl der 23-Jährige als auch der Polizist leichte Verletzungen.

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Der alkoholisierte Festgenommene wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt und aufgrund seines psychischen Zustandes anschließend stationär aufgenommen. Die anderen Beteiligten an der Auseinandersetzung sind bisher unbekannt. Die Ermittlungen dauern an.