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Schwerin. In dieser Woche wurden die Arbeiten zur Munitionsräumung um die Brandstelle Groß Laasch abgeschlossen.

Rund 25 ha Landes- und Privatwaldfläche wurde hierbei systematisch Quadratmeter für Quadratmeter auf alte Munitionsreste untersucht. Schwerpunkt der nunmehr geräumten Fläche war der Waldbereich, in dem es im vergangenen Jahr brannte und worin sich die Löscharbeiten in Folge der Munitionsbelastung ebenfalls als sehr schwierig gestalteten.

Bei den nunmehr durchgeführten Munitionsräumarbeiten wurden Kampfmittel mit einem Gesamtgewicht von etwas über 700 kg geborgen. Hierbei wurden unter anderem 500 Granaten der Kaliber 2,0 cm bis 3,7 cm; 20 Granaten in den Kalibern 7,5 cm bis 10,5 cm, 317 Schuß Gewehrmunition, sowie 270 kg Munitionsteile mit Sprengstoffanhaftungen gefunden.

„Die nunmehr geborgene Menge der im Bereich der Brandstelle geborgenen Munition verdeutliche recht anschaulich wie wichtig und richtig es für den Schutz der Einsatzkräfte gewesen ist diesen Bereich großräumig abzusichern“, verdeutlicht Innenminister Lorenz Caffier. „Dank der damals festgelegten Herangehensweise ist keiner der Einsatzkräfte durch die Kriegshinterlassenschaften zu Schaden gekommen.“

Nachdem die Arbeiten im vergangenen Jahr durch den Munitionsbergungsdienst vorbereitet und ausgeschrieben wurden, konnte die Kampfmittelräumung vor Ort durch ein privates Kampfmittelräumunternehmen, im Auftrag des Landes, in der Zeit vom 15.04.2019 bis 03.07.2019 durchgeführt werden. Durch das Land wurden für Gefahrenabwehr in diesem Waldgebiet, also für die Munitionsbeseitigung, Haushaltsmittel in Höhe von 210.000,00 Euro ausgegeben.

Die beräumte Waldfläche kann nunmehr wieder gefahrlos durch die Forst bewirtschaftet werden.

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