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Erfurt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist die maßgebliche Institution der Forschungsförderung in Deutschland. Universitäten, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, wissenschaftliche Verbände, Stiftungen und auch die Akademien der Wissenschaften sind Mitglied. Im November 2018 hatte auch die Uni Erfurt einen entsprechenden Aufnahmeantrag gestellt. Mit Erfolg – der Senat und die Mitgliederversammlung der DFG haben dem Antrag jetzt zugestimmt. Damit ist sie 25 Jahre nach ihrer Neugründung als Forschungsreinrichtung nun Mitglied eben dieser maßgeblichen deutschen Wissenschaftsorganisation geworden.

Die DFG fördert nicht allein nationale und internationale Forschung etablierter Wissenschaftler, sondern unterstützt auch den wissenschaftlichen Nachwuchs. Sie ist eine wichtige Stimme der Wissenschaft mit Blick auf die Politik, wird aber auch insgesamt in Gesellschaft und Wirtschaft gehört. „Dass wir nun als Mitglied in die DFG aufgenommen wurden, ist vor diesem Hintergrund natürlich überaus reizvoll für uns und zugleich eine Auszeichnung für die Universität Erfurt. Damit werden wir ab sofort in der DFG deutlich präsenter sein“, erklärt Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg, der Präsident der Universität Erfurt. „In den vergangenen Jahren ist viel in die Begleitung und Beratung von Anträgen bei der DFG, aber auch bei anderen Institutionen investiert worden. Der Erfolg ist heute sichtbar – nicht zuletzt am signifikant gestiegenen Anteil an Drittmittelprojekten. Das Bemühen um die Mitgliedschaft in der DFG hat uns als Universität aber auch insgesamt weitergebracht. Wir haben alle unsere Forschungsvorhaben noch einmal genau unter die Lupe genommen und eine Forschungslandkarte entwickelt, auf die unsere heutigen drei Schwerpunktfelder zurückgehen. Wir können selbstbewusst sagen: Was in unserer Universität in der Forschung geleistet wird, ist wirklich beachtlich und kann sich sehen lassen. Es ist gut, dies jetzt auch dokumentiert zu haben.“

Und Prof. Dr. Benedikt Kranemann, Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung, ergänzt: „Ein wichtiges Anliegen ist uns die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, also von Promotionsinteressierten, Promovierenden und Postdocs. Diese haben wir in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut – nicht zuletzt durch die Einrichtung des Christoph-Martin-Wieland-Graduiertenforums, in dem die Aktivitäten in der wissenschaftlichen Begleitung wie in der Karriereförderung zusammengeführt wurden.“ Und auch mit Blick auf das sogenannte „Karriere- und Qualifizierungsprogramm“ für den wissenschaftlichen Nachwuchs sei an der Uni Erfurt viel unternommen worden.

Der Vizepräsident betont: „Der Antrag war ein Projekt der gesamten Universität. Und vieles, was wir unternehmen mussten, um ihn auf die Beine zu stellen, hat uns auch als Hochschule insgesamt vorangebracht. Nicht zuletzt die Begehung durch die DFG Anfang 2019, zu deren Erfolg so viele Wissenschaftler, aber auch das wissenschaftsunterstützende Personal beigetragen haben, hat noch einmal deutlich gemacht, dass in unserem Jubiläumsjahr ein guter Geist auf dem Campus herrscht, der sehr klar in die Zukunft gerichtet ist und zeigt, dass sich die vergleichsweise kleine Universität Erfurt hinter den großen keineswegs verstecken muss.“

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