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Erfurt. „Verkehrssicherheit und Unfallschwerpunkte müssen bei der Standortwahl für feste und mobile Blitzer die entscheidenden Kriterien sein“, betont CDU-Fraktionsvize Juri Goldstein. Er bezieht sich dabei auf aktuelle Medienbeiträge über die Anschaffung fester und mobiler Messtechnik für Geschwindigkeitskontrollen in Erfurt. „Die Verkehrssicherheit muss ausschlaggebend sein, nicht die Einnahmewünsche der Stadt“, merkt Goldstein mahnend an.

Grundsätzlich jedoch sieht Goldstein in verschiedenen Bereichen der Stadt die Notwendigkeit für Geschwindigkeitskontrollen. In einigen Ortsteilen wären Blitzer sogar sehr gewünscht. Dies könnte man nunmehr besonders mit den mobilen Geräten organisieren. Erhöhte Gefahrenbereiche an Straßen sieht Goldstein nach wie vor besonders vor Schulen, Pflegeeinrichtungen, Kitas oder generell, wo mit vielen Fußgängern zu rechnen ist. Hierauf müsse man beim Einsatz der Blitzer-Technik besonderen Wert legen.

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Goldstein begrüßt zudem, dass es bei der Wahl der Standorte der festen Blitzgeräte Veränderungen geben könnte. Einige der bisherigen Standorte wurden von den Autofahrern vielmehr als Schikane betrachtet, weil die Verkehrssicherung nicht deutlich erkennbar war. Bei den Ausschreibungen für die neuen festen Blitzer, aber auch bei der Nutzung der mobilen Geräte wünscht sich Goldstein künftig eine stärkere Einbindung der Leute vor Ort. Sie wissen am besten, wo konkrete Gefahren im alltäglichen wohnortnahen Verkehr liegen oder wo eine laute Ortsdurchfahrt einen erhöhten Lautstärkepegel erzeugt.

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