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Leipzig. Am Sonntag, den 23. Juni ahnten die Polizisten zu Beginn der Spätschicht nicht, dass sie sich bis zum Abend mit immer wieder der gleichen Person beschäftigen werden.

Zuerst wird eine Streife zu einem Geschäft im Hauptbahnhof Leipzig gerufen. Ein Mann habe dort eine Dose Bier entwendet. Als die Polizisten den Mann vor dem Bahnhof antreffen, ist die Dose bereits leer. Die erste Strafanzeige wegen Diebstahls folgt.

Keine Stunde später meldet sich eine junge Frau auf der Wache: Sie sei vor der Westhalle von einem Mann beleidigt und bedroht worden. Wie sich herausstellt, handelt es sich um den 37-jährigen – Anzeige zwei folgt.

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Während der Leipziger wenig später vor der Polizeiwache von Sanitätern wegen der Auswirkungen seines Alkohol- und Drogenkonsums behandelt wird, folgt Strafanzeige Nummer drei: Ein junger Mann teilt Bundespolizisten mit, dass ihm der 37-jährige vor der Westhalle Geld gestohlen hat.

Am Abend folgten die Anzeigen vier und fünf. Der Leipziger bettelt er vor der Westhalle einen Passanten wegen einer Zigarette an und stiehlt ihm seine E-Zigarette. Als ihn die Polizisten zur Dienststelle mitnehmen, werden sie von ihm beleidigt und bedroht. Auf der Wache wird ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 2,61 Promille ergibt.

Der 37-jährige Leipziger muss sich nun in fünf Strafverfahren verantworten.

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