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Berlin. Flugkraftstoffe im gewerblichen Luftverkehr werden im Unterschied zu anderen Verkehrsträgern aufgrund des internationalen Luftfahrtabkommens nicht besteuert. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/10399) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/9857) mitteilt, sind einer Besteuerung innereuropäischer Flüge aufgrund der Energiesteuerrichtlinie der EU enge Grenzen gesetzt. Die von den Niederlanden und Belgien vorgelegten Vorschläge für eine CO2-Bepreisung des Luftverkehrs würden von der Bundesregierung aber zur Zeit geprüft, heißt es in der Antwort weiter.

Seit 2013 hat sich die Zahl der Flüge im Verkehr mit Gebieten außerhalb Deutschlands von rund 1,4 Millionen auf rund 1,6 Millionen im Jahr 2018 erhöht. Die Zahl der beförderten Personen stieg in diesem Zeitraum von rund 159 Millionen auf knapp 200 Millionen.

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