Magdeburg. Am Montag, den 27. Mai, gegen 13:15 Uhr kontrollierten Bundespolizisten einen 24-jährigen jungen Mann auf dem Magdeburger Hauptbahnhof. Bei der Überprüfung seiner Personalien im Datenbestand der Polizei wurde bekannt, dass der Mann mit zwei Haftbefehlen von der Staatsanwaltschaft Münster gesucht wurde.

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Im März und im Juli 2018 wurde er wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung vom Amtsgericht Steinfurt verurteilt. Die beiden Haftbefehle summierten sich auf eine Geldstrafe von insgesamt 3.000 Euro oder 140 Tage Ersatzfreiheitsstrafe.

Da er weder die Geldstrafen gezahlt, noch sich dem jeweiligen Strafantritt gestellt hatte, ergingen Ende letztes Jahr die Haftbefehle. Die geforderte Geldstrafe von 3000 Euro konnte der 24-Jährige am Montag nicht aufbringen. So wurde er durch die Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt Burg gebracht und verbleibt dort die nächsten 140 Tage.

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