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Radeberg / Dresden / Kamenz. Am Mittwochabend, dem 22. Mai gegen 19:45 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion Dresden durch einen Zugbegleiter darüber informiert, dass es am Bahnhof Radeberg zu einer Auseinandersetzung zwischen ca. 15 bis 20 Jugendlichen gekommen sei.

Unverzüglich informierte Kräfte der PD Görlitz stellten vor Ort fest, dass es sich um zwei rivalisierende Gruppen handelt, die sich bereits verbal bedrohten. Zudem sollen aus einer Schreckschusswaffe zwei Schüsse abgegeben worden sein.

Als weitere Beamte der Bundespolizei (mobile Kontroll- und Überwachungseinheit aus Löbau) vor Ort eintrafen, konnten beide Lager getrennt werden. Bei der Absuche im Nahbereich wurden zwei Macheten, Quarzhandschuhe und ein Holzschlagstock sowie ein Hydraulikschlauch mit Metallenden aufgefunden. Bei der Durchsuchung der Kfz der Beteiligten wurden geringe Mengen Betäubungsmittel sowie Munition für eine Schreckschusswaffe entdeckt, nicht jedoch die Waffe selbst.

Die Beamten stellten die Identitäten fest, sicherten Spuren und Beweismittel.

Insgesamt waren zehn Beamte der Bundespolizei sowie vier Beamte der PD Görlitz im Einsatz.

Bei den Jugendlichen handelte es sich um deutsche sowie einen libanesischen Staatsangehörigen im Alter zwischen 16 und 22 Jahren. Sie stammen aus dem vogtländischen Plauen und Radeberg. Verletzt wurde niemand.

Die Hintergründe der Tat sind jetzt Gegenstand der weiteren Ermittlungen wegen Schweren Landfriedensbruchs, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Waffengesetz.

In diesem Zusammenhang benötigt die Bundespolizei Ihre Hilfe:

Wer kann Angaben zu o.g. Sachverhalt machen? Wer befand sich vor Ort und wurde Zeuge der Tat?

Alle Hinweise werden durch die Bundespolizei Dresden unter der Rufnummer (0351) 81 50 20 entgegengenommen.

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