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Gera/Altenburg. Am vergangenen Sonntag, 19. Mai haben sich im Theater Gera Unterzeichner der Thüringer Initiative „Die Vielen“ getroffen. Anlass gab die letzte Aufführung der Oper „Die Passagierin“ und ein Zeitzeugengespräch mit der Auschwitzüberlebenden Anita Lasker-Wallfisch. Mit der Programmreihe „Wider das Vergessen“ setzen sich die Theatermacher in Altenburg und Gera u.a. für die Aufklärung über den Holocaust ein und engagieren sich im Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus.

Parallel zu bundesweiten Demonstrationen und Treffen von „Die Vielen“ haben in Gera Vertreter von Thüringer Theatern, Orchestern, Kunst- und Kultureinrichtungen über ihre Vernetzung und gemeinsame Projekte diskutiert. „Die Vielen“ wehren sich gegen Angriffe auf die im Grundgesetz verankerten Werte unserer Demokratie, insbesondere die Freiheit der Kunst. Zunehmend ist an verschiedenen Standorten der Versuch der politisch motivierten Einflussnahme auf Theaterspielpläne zu beklagen. Als aktuelles Beispiel ist Freiberg zu nennen, wo der parteilose Oberbürgermeister auf Drängen der AfD-Fraktion von der Theaterleitung die Herausnahme eines Spielplanformates gefordert hat.

Aus dem Treffen kommt der dringende Appell, bei den anstehenden Wahlen vom Wahlrecht Gebrauch zu machen.

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