Erfurt. Im Jahr 2018 haben an Thüringer Hochschulen 24 Männer und 10 Frauen den Nachweis einer Lehrbefähigung in einem wissenschaftlichen Fachgebiet erworben. Im Vergleich zum Jahr 2017 waren das 17,1 Prozent bzw. 7 Habilitationen weniger. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, liegt die Zahl der Habilitationen damit unter dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre von 41,9 Habilitationen.

Ungefähr drei Viertel (73,5 Prozent) der Habilitationen wurden an der Friedrich-Schiller-Universität Jena abgeschlossen. Hier legten insgesamt 25 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen die höchstrangige Hochschulprüfung ab. Die Technische Universität Ilmenau meldete 5 Habilitationen (14,7 Prozent). Zum Zeitpunkt der Erlangung der Lehrbefähigung standen 19 Habilitierte (55,9 Prozent) in einem Beschäftigungsverhältnis an einer Thüringer Universität.

In der Fächergruppe Humanmedizin / Gesundheitswissenschaften wurden 12 Habilitationsverfahren (35,3 Prozent) erfolgreich beendet. Die übrigen Lehrbefähigungen wurden unter anderem in den Fächergruppen Mathematik, Naturwissenschaften (7), Geisteswissenschaften (6) und Ingenieurwissenschaften (4) erlangt.

Von den Frauen habilitierten die meisten in den Fächergruppen Humanmedizin/ Gesundheitswissenschaften (4) und Geisteswissenschaften (2). Das Durchschnittsalter aller Habilitanden mit erteilter Lehrbefähigung betrug 45 Jahre. Die Altersspanne bewegte sich zwischen 36 und 60 Jahren.

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