Bislang 161.000 beantragte Briefwahlunterlagen zur Europawahl 2019.

Erfurt. Wie Landeswahlleiter Günter Krombholz mitteilte, hatten bis Mittwoch, den 15. Mai 2019, rund 161.000 Wähler die Briefwahlunterlagen abgefordert, dies sind rund 50.000 mehr Anträge im Vergleich zur Europawahl 2014.

Dies entspricht 10 Tage vor der Wahl einem Anteil von 9,2 Prozent der Thüringer Wahlberechtigten. Zur Europawahl 2014 betrug die Abforderung der Briefwahlunterlagen 10 Tage vor der Wahl lediglich 6,9 Prozent. Bislang sind 37 Prozent der beantragten Briefwahlunterlagen an die Gemeinden zurückgesandt oder dort abgegeben worden.

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Bei der derzeitigen Beantragung von Briefwahlunterlagen sind regional größere Unterschiede erkennbar. Wahlkreise mit zurzeit größerer Beantragung sind die kreisfreien Städte Jena (14,1 Prozent) und der Ilm-Kreis (12,4 Prozent). Die mit der zurzeit geringsten Beantragung sind der Landkreis Hildburghausen (6 Prozent) und der Landkreis Sömmerda mit 4,4 Prozent.

„Alle Wahlberechtigten, die bei der Europa- und den Kommunalwahlen beabsichtigen per Brief zu wählen, müssen die Briefwahlunterlagen schnellstmöglich anfordern, denn die Wahlbriefe müssen bis zum 26. Mai 2019, 18 Uhr wieder bei der auf dem Wahlbrief angegebenen Stelle eingegangen sein, sonst werden sie nicht mitgezählt.

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Es besteht auch die Möglichkeit, als Wähler die Briefwahlunterlagen direkt bei der Gemeindebehörde abzuholen und dort an Ort und Stelle die Briefwahl auszuüben (bitte die Öffnungszeiten in der Gemeinde beachten)“, so der Landeswahlleiter Günter Krombholz.

Weitere Informationen finden Sie im Internetangebot des Landeswahlleiters unter der Adresse www.wahlen.thueringen.de