Jena. Morgen (18. Mai, 13.30 Uhr) kommt es zum großen Finale dieser aufreibenden Drittligasaison. Dann geht es für die Zeiss-Elf vor ausverkauftem Haus darum, mit einem Sieg den Klassenerhalt in der 3. Liga perfekt zu machen.

Zwar könnten mit Blick auf die parallel stattfindenden Spiele von Großaspach (bei Fortuna Köln) und Lotte (zuhause gegen Würzburg) unter Umständen auch ein Punkt oder gar eine Niederlage für den Klassenerhalt genügen, doch auf diese Rechenbeispiele will sich in Jena niemand einlassen. Der FCC hat es in der eigenen Hand und will dieses Faustpfand auch nutzen. Entsprechend wird es am Samstag im Stadion auch keine Einblendungen von den anderen Plätzen geben. FCC-Cheftrainer Lukas Kwasniok: “Wir haben damit bereits in Meppen gute Erfahrungen gemacht, uns nicht darum zu kümmern, was woanders passiert. Ich glaube, es wäre auch den Fans gegenüber nicht fair, wenn wir uns mit irgendwelchen anderen Dingen beschäftigen würden. Der Fokus liegt ganz klar auf unserem Spiel. Und wir wollen dieses Spiel gewinnen.”

Trotz oder gerade wegen der Bedeutung des Spieles gegen die Löwen sah man beim FCC keinen Grund, in der täglichen Arbeit oder in der Spielvorbereitung wesentliche Dinge zu verändern. “Wir sind diese Woche genauso angegangen wie die Wochen zuvor, denn es gibt keinen Grund, irgendetwas zu verändern.” Angesprochen auf die Endspielsituation entgegnet Lukas Kwasniok: “Es ist ja für uns das gefühlt bereits dreizehnte Endspiel, und wir haben die meisten davon zuletzt erfolgreich bestritten und sind guter Dinge, dass uns dies auch am Samstag gelingen wird. Wir wollen diese Aufholjagd mit dem Höhepunkt am Samstag krönen.”

So empfindet es auch Mannschaftskapitän René Eckardt: “Wir befinden uns ja bereits seit Wochen in dieser Endspielsituation, kennen dies also. Und nun ist es so, nach Wochen endlich ein richtiges Endspiel zu haben. Wir freuen uns darauf und auf die Kulisse, die auch die Wertschätzung dessen ist, was in den letzten Wochen geleistet wurde. Wir wollen mit der gleichen Einstellung und der gleichen Leidenschaft wie zuletzt in dieses letzte Spiel gehen.”

In Sachen Personal muss Lukas Kwasniok zusätzlich zu den bekannten Langzeitverletzten auf die gelbgesperrten Manfred Starke und Justin Schau verzichten. Definitiv keine Option wird Fabien Tchenkoua sein, der sich im Training einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zuzog. Dafür zurückkehren wird Florian Brügmann nach abgesessener Gelbsperre. Er wird eins zu eins Justin Schau ersetzen. Hingegen noch nicht klar ist, wer für Manfred Starke in die Startelf rücken wird. “Dass wir ihn eins zu eins nicht werden ersetzen können, das wissen wir. Aber wir werden uns etwas Kreatives einfallen lassen, wie wir ihn ersetzen können.” Immerhin wieder mittrainieren kann Phillip Tietz. Ob er nach seinen Leistenproblemen der Vorwoche wieder eine Option für Samstag sein kann, blieb am Donnerstag offen.

Definitv geschlossen bleiben am Spieltag die Tageskassen. Das Spiel ist mit 10.600 Zuschauern restlos ausverkauft – was für Heim- und Gästebereich gleiuchermaßen gilt. Mehr als 1.300 Löwen-Fans werden sich am Samstag auf den Weg nach Jena machen. Entsprechend herausfordernd sind die organisatorischen Begleitumstände dieses Spiels, deren wichtigste Punkte nochmals HIER zusammengefasst sind.

In jedem Falle wird den Besuchernd dringend empfohlenb, auf den PKW zu verzichten. Die Eintrittskarte zum Spiel gilt wie immer auch als Fahrschein zur Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs in Jena. Die Stadiontore öffnen sich dieses Mal bereits zwei Stunden vor Spielbeginn und damit um 11.30 Uhr.

Organisatorische Hinweise für die Besucher des Spiels.

Zahlen, Daten und Fakten.