Altenburg/Gera. Das Musiktheater „Geliebtes Klärchen“, eine Collage von Kay Kuntze aus Texten und Musik von Clara und Robert Schumann sowie Friedrich Wieck, ist am Karfreitag, 19. April um 14.30 Uhr im Großen Haus des Altenburger Theaters zu sehen. (Im Monatsplan stand versehentlich 18.00 Uhr)

Die Musikalische Leitung hat Takahiro Nagasaki.

Die schicksalhafte Geschichte des berühmten deutschen Musikerpaares Clara und Robert Schumann verlief rasant: ein Reigen aus Liebesrausch und Abstürzen, künstlerischen Triumphen und Misserfolgen, Ideal und Alltag, Abhängigkeiten und Distanzierungen. Während Friedrich Wieck alles aufgab, um sich voll und ganz der Karriere seiner Tochter zu widmen, hatte diese im Jugendalter nicht mehr nur Musik im Kopf. Robert Schumann, ebenfalls Klavierschüler ihres Vaters, umgarnte sie. Es entwickelte sich eine musikalisch-erotische Beziehung. Doch der Vater befand Schumann für nicht passend und versuchte die Beziehung zu unterbinden. Clara jedoch setzte sich in einem Eheprozess durch. Die hart erkämpfte Ehe entwickelte sich aber völlig anders, als erwartet …

Für Kinder ab 4 Jahren spielt Puppenspielerin Marcella von Jan am Sonntag, 21. und Montag 22. April jeweils um 16.00 Uhr „Die Prinzessin und die kleine Laterne“ im Altenburger Theater unterm Dach. In dem palästinensischen Märchen nach Ghassan Kanfani soll die kleine Prinzessin eine schier unlösbare Aufgabe bewältigen. Um Königin zu werden, muss sie die Sonne in den Königspalast holen. Doch wie soll das möglich sein?

Manuel Kressins Inszenierung von Nikolai Gogols Komödie „Der Revisor“ ist am Ostersonntag, 21. April um 18.00 Uhr zum letzten Mal im Großen Haus des Altenburger Landestheaters zu sehen. Die Stadt ist pleite. Korruption und Misswirtschaft haben in den letzten Jahren die Kommunalpolitik bestimmt. Kein Wunder, dass die Regierung einen Revisor entsendet, um den Verantwortlichen auf die Finger zu schauen. Als diese Information die Stadtoberen erreicht, setzt man auf die gewohnten Mittel: Schmeicheleien und Bestechungen. Man konzentriert sich dabei ganz auf den dubiosen Fremden, der seit einiger Zeit im Gasthaus wohnt. Denn allen ist klar: Dieser angebliche Durchreisende, der unter dem Namen Chlestakow fürstlich speist ohne zu zahlen, ist bestimmt jener angekündigte Revisor, der sich gekonnt tarnt. Chlestakow lässt sich die Zuwendungen gefallen bis er schließlich doch auffliegt.

ALTENBURG & GERA

Im Konzert „62. Klassik bei Kerzenschein“ am Donnerstag, 18. April 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Altenburger Theaters und am Samstag, 20. April 2019 um 19.30 Uhr im Konzertsaal des Geraer Theaters musiziert das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Musikschule des Landkreises Altenburger Land sowie der Musikschule „Heinrich Schütz“ Gera. Kapellmeister Thomas Wicklein dirigiert und moderiert. Es erklingen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Bedřich Smetana, Andrew Lloyd Webber, Lukas Pauli und anderen.

Für den Termin in Altenburg bietet das Theater vergünstigte Karten zum Jokerpreis an. (16 € auf allen Plätzen/ 10 € für Schüler, Studenten, Azubis, FSJ, BFD im Vorverkauf)

GERA

Die Vorstellung „Heidi, der Bär groovt!“ am Donnerstag, 18. April um 20.00 Uhr im Chorsaal Gera ist bereits ausverkauft.

Silvana Schröders Neuinterpretation des Ballettklassikers „Giselle“ zur lyrisch-eleganten Musik von Adolphe Adam mit dem Thüringer Staatsballett ist am Karfreitag, 19. April um 19.30 Uhr im Großen Haus Gera zu erleben. Ggf. verfügbare Restkarten sind an der Theaterkasse erhältlich. Es musiziert das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter Leitung von Takahiro Nagasaki.

30 Minuten vor Vorstellungsbeginn lädt Dramaturgin Franziska Mölle in den Konzertsaal zur Einführung ein.

Astrid Lindgrens beliebter Kinderbuchklassiker „Meisterdetektiv Kalle Blomquist“ wird am Samstag, 20. April um 16.00 Uhr in der Geraer Bühne am Park gezeigt. Mandy Röhr inszenierte die Fassung von Eberhard Möbius für Kinder ab 8 Jahren. Meisterdetektiv Kalle zeichnet sich durch seinen Witz, Mut und eine gesunde Portion Selbstbewusstsein aus. Seine Geschichte zeigt, wie auch in einer Kleinstadt allerhand Spannendes passieren kann, Freunde fest zusammenhalten und Kinder oftmals einen besseren Spürsinn und mehr Raffinesse haben als Erwachsene.

Angelika Milster, die Grande Dame des Musicals, ist endlich wieder in Gera mit Andrew Lloyd Webbers „Sunset Boulaverd“ zu erleben: am Ostersonntag, 21. April als Doppelvorstellung 14.30 Uhr und 19.30 Uhr sowie am Ostermontag, 22. April um 14.30 Uhr – dann zum letzten Mal in Gera. Noch sind Karten dafür erhältlich.

Joe Gillis hält zufällig in der Einfahrt eines stattlichen Anwesens am berühmten Sunset Boulevard. Dort residiert die Stummfilmdiva Norma Desmond. Einst zu großem Ruhm und Reichtum gelangt, lebt sie jetzt einsam und zurückgezogen, schwelgt in Erinnerungen an vergangene Zeiten und gibt sich der Illusion hin, ihre einzigartige Filmkarriere fortzusetzen. Ihr Butler unterstützt sie in ihrem Wahn. Als Norma hört, dass Joe Drehbuchautor ist, sieht sie in ihm die Chance, den Weg zurück in die Studios zu finden. Doch mittlerweile verwirklichen andere Akteure im Hollywood der 50er Jahre ihren Traum vom großen Erfolg.

Im Puppentheater Gera wird am Sonntag, 21. sowie am Montag 22. April jeweils um 16.00 Uhr die Geschichte „Der kleine gelbe Hund“ für Kinder ab 4 Jahren gespielt. Sabine Schramm erzählt darin von der Annäherung und Auseinandersetzung zweier starker Persönlichkeiten mit ganz eigenen Lebensvorstellungen. Eines Morgens ist er einfach da und winselt: Ein kleiner, heimatloser Hund sitzt vor der Haustür der Malerin Mona. Sie beschließt, dass der Hund ein wenig bei ihr bleiben darf. Doch ehe sie sich versieht, stellt der Racker Monas Alltag auf den Kopf.

Kartentelefon Gera: 0365 8279105 / Altenburg: 03447 585160
Infos und Karten unter www.tpthueringen.de