Regisseur André Heller-Lopes bei der Konzeptionsprobe. (© Paul Ader)

Montavon engagiert Sopranistin Michelle Bradley nach Vorsingen in New York

Ab dem 27. April steht Giuseppe Verdis wohl exotischste Oper auf dem Spielplan des Theaters Erfurt. 1870 für das neue Opernhaus in Kairo komponiert, zählt das Werk zu den erfolgreichsten des Repertoires. Der erfahrene Komponist verband hier den gewünschten „ägyptischen Stil“ mit einer tragischen Liebe, die an politischen und militärischen Zwangsverhältnissen scheitert. Regie führt in der Erfurter Inszenierung der Brasilianer André Heller-Lopes. Aus Argentinien stammen die Kostümbildnerin Sofia di Nunzio und der Bühnenbildner Renato Theobaldo. Die Proben haben gerade begonnen. Erst wenige Tage zuvor konnte Generalintendant Guy Montavon die amerikanische Sopranistin Michelle Bradleyfür die Hauptpartie verpflichten. „Ich habe Bradley Mitte März bei einem Vorsingen in New York erlebt und ihr sofort die Rolle der Aida angeboten“, so Montavon, der nach eigenen Angaben nicht der Einzige war, der zu diesem Zeitpunkt um die Sängerin buhlte.

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