SPD-Stadtrat Denny Möller fordert eine stärkere Berücksichtigung von ökologischen und sozialen Kriterien beim Vergabeverfahren von Strom und Gas

Erfurt. Die nach der Insolvenz der DEG AG notwendig gewordene Anbietersuche für Strom und Gas ab 2020 für die Landeshauptstadt Erfurt, bietet aus Sicht des SPD-Stadtrates Denny Möller die Möglichkeit, auch Vergabekriterien anzupassen.

“Bei solch einer wichtigen Ausschreibung, wie der Vergabe von Strom und Gas für die Landeshauptstadt, müssen mehr Faktoren eine Rolle spielen als lediglich der günstigste Preis”, so SPD-Stadtrat Denny Möller und führt weiter an: “Wir haben hier auch ein Vorbildfunktion.”

Ziel muss es sein den Wirtschaftskreislauf vor Ort in Erfurt zu stärken. Eine soziale Kriterienauswahl gibt den Stadtwerken eine Chance genau in diesem Bereich zu Punkten und so ein Unternehmen zu unterstützen, dass auch ausbildet, tarifgebunden ist und gute Arbeitsbedingungen schafft.

“Vor allem die Tarifbindung soll damit im Sinne der Angestellten unterstützt werden.”, so Denny Möller, der abschließend anfügt:

“Am Ende werden so Unternehmen gestärkt, die sich an soziale Standards halten und auch ihre Gemeinde vor Ort stützen.”