Zivilgesellschaftlicher Protest auf der Straße ist nötig und wie die Gelbwesten in Frankreich zeigen, kann er erfolgreich zu sein. Trotzdem wurde bis jetzt noch viel zu wenig erreicht. Der Widerstand auf der Straße muss deshalb auch in Deutschland endlich den nächsten Schritt wagen.

Die Armuts- und Kriegspolitik der Herrschenden wollen auch in anderen Ländern immer mehr Menschen nicht hinnehmen. Wir fordern ein soziales Europa, statt eines der Konzerne. Wir wollen eine Politik für die Millionen, nicht für Milliardäre!

Statt Milliarden in das Militär zu stecken, wird dieses Geld dringend in Schulen, Krankenhäusern oder für die Rente benötigt.

Schluss mit der unsäglichen Praxis, die Unternehmen zu alimentieren und die Verluste auf die Bürger abzuwälzen. Die Autoindustrie muss für den gigantischen Dieselbetrug endlich zu Kasse gebeten werden!

Statt Fahrverbote, die nur die kleinen Leute treffen, brauchen wir einen Einstieg in den kostenlosen ÖPNV. Das wäre ein erster effektiver Schritt zur Bekämpfung der Klimakatastrophe.

Während auch in Erfurt bezahlbarer Wohnraum immer knapper wird, in vielen Schulen der Putz von der Decke rieselt, sonnen sich die Herrschenden im Glanz von Prestigeprojekten wie Multifunktionsarena, Bundesgartenschau, ICE-City oder dem Ausbau des Thüringenparks.

Deshalb:
Wir stehen auf für eine soziale Stadt,
für ein soziales Land,
für ein soziales Europa
für eine friedliche, demokratische, soziale Welt!

Autor: Aufstehen Regionalgruppe Erfurt

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