Mit Trauer, Entsetzen und Abscheu haben wir von dem Tötungsdelikt an einer 87-jährigen Jenaerin erfahren. Wir sind tief betroffen und in Gedanken bei den Angehöringen und Freunden, denen wir unserer tiefstes Mitgefühl aussprechen. Der oder die TäterIn muss schnellstens ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden.

Zur vermuteten Täterschaft:

Falls es sich bestätigen sollte, dass der mutmaßliche Täter ein Mensch nichtdeutscher Herkunft ist, so ist erstens festzustellen, dass jegliche Form einer Kollektivverurteilung von Menschen mit Migrationshintergrund von uns abgelehnt wird. Das Schutzrecht auf Asyl ist ein Menschenrecht. Das Recht auf Asyl schließt die Voraussetzung und die Pflicht ein, sich an die Gesetze des Aufnahmelandes zu halten. Zweitens, rechtsstaatliche Prinzipien und Verfahren sind gegenüber allen mutmaßlichen Tätern anzuwenden. Jegliche Form von Gewalt und Kriminalität sind ohne Ansicht der Herkunft von den staatlichen Institutionen zu ermitteln und
rechtsstaatlich zu verfolgen. Dies hat der Stadtverband DIE LINKE in Jena bereits im November 2015 in einem Beschluss der Mitgliederversammlung bekräftigt (siehe Anhang).

Beschluss Erklärung Geflüchtete

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