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„Grimms Märchen… und kein Ende“ – Europäische Kunstmärchen zwischen Phantasie und Wirklichkeit

Jena. Wir laden Sie und Ihre Freunde recht herzlich zu unserer Ausstellungseröffnung am Samstag, 10. November, 15 Uhr, in das Romantikerhaus ein.

Begrüßung: Dr. Ulf Häder, Direktor Städtische Museen Jena
Einführung: Andrea Mayer, Brüder Grimm-Gesellschaft Kassel

Die Ausstellung im Romantikerhaus dokumentiert die Entwicklung vom romantischen Kunstmärchen zum realitätsverbunden Wirklichkeitsmärchen.

Neben und nach den Brüdern Grimm hat es in der europäischen Kulturgeschichte zahlreiche weitere Märchensammler und -dichter gegeben, deren Schöpfungen allerdings eher dem Kunstmärchen als dem Volksmärchen zuzuordnen sind. Dazu gehören am Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts Autoren wie Tieck, Brentano, Fouqué oder E.T.A Hoffmann, später Mörike, Hauff oder Storm.

Präsentiert werden zahlreiche Buchausgaben, darunter u.a. Brentanos „Gockel, Hinkel und Gackeleia“ in der Erstausgabe von 1838 und historische Ausgaben des 19. Jahrhunderts von Fouqués „Undine“. Gerade in jüngerer Zeit haben Illustratoren die Kunstmärchen für sich entdeckt und phantasievolle Umsetzungen der Stoffe geschaffen. Zu sehen sind in der Ausstellung u.a. die Illustrationen von Jindra Čapek zu Hoffmanns „Der goldne Topf“ und Friedrich Hechelmanns Arbeiten zu Mörikes „Die schöne Lau“. Breiten Raum nehmen auch die Illustrationen zu Hauffs Märchen „Das kalte Herz“ ein, das die Besucher in der Ausstellung außergewöhnlich inszeniert erleben können …

Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Brüder Grimm Gesellschaft Kassel.

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