Berlin. Die Bundesregierung rechnet nicht damit, dass sich Herausforderungen auf dem Rohstoffmarkt auf die Entwicklung von Elektromobilität auswirken. Das geht aus der Antwort (19/5347) auf eine Kleine Anfrage (19/4971) der AfD-Fraktion hervor. Speziell auf Kobalt bezogen sei davon auszugehen, dass zukünftige Batteriegenerationen bei höheren Energiedichten mit deutlich weniger Kobalt auskommen. Damit werde auch die Gewichtung von Kobalt an den Batterie-Gesamtkosten sinken, erklärt die Bundesregierung. Zudem seien Bergbauunternehmen dabei, das Gewinnen von Kobalt zu diversifizieren.

Die Bundesregierung sieht Deutschland grundsätzlich als einen der Leitanbieter für Elektromobilität. Der Marktanteil deutscher Hersteller am internationalen Gesamtmarkt werde ausgebaut, daher sei mit steigenden Produktionskapazitäten zu rechnen.

Bis 2020 dürften den Einschätzungen zufolge mehr als 100 Elektrofahrzeugmodelle von deutschen Herstellern auf dem Markt sein. Dazu kämen die Modelle ausländischer Anbieter, die ebenfalls in Deutschland verkauft werden, so die Bundesregierung.

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