Rathaus Gera, Foto: Sigrid Schädlich

Der Fachdienst Tiefbau ist für zirka 650 Kilometer Straßen und zirka 350 Kilometer Gehwege im Stadtgebiet Gera verantwortlich – Über 90 Straßenzüge wurden bisher 2018 durch den Bauhof bearbeitet und neun Straßenzüge instandgesetzt.

Die Stadt Gera zieht eine positive Bilanz bei der Behebung von Straßenschäden und arbeitet intensiv an deren Beseitigung weiter. Der Fachdienst Tiefbau ist als Straßenbaulastträger für zirka 650 Kilometer Straßen und zirka 350 Kilometer Gehwege im Stadtgebiet Gera verantwortlich. Das ist schon beachtlich. Deshalb sind 15 Mitarbeiter des Bauhofes ständig in Sachen Löcher flicken, Unfallgefahren beheben und Straßen instandzusetzen unterwegs. In diesem Jahr war planmäßig am 4. April Start der Instandhaltungsarbeiten an den Straßen und für die provisorischen Arbeiten zum Flicken von Schlaglöchern mit Asphalt durch den Bauhof. Mit Unterbrechungen durch 21 Ausfalltage wurden etwa 23 Wochen bis zum 5. Oktober ununterbrochen gearbeitet. Die Ausfälle ergaben sich in diesem Jahr aufgrund von Regentagen und in Folge von Reparaturarbeiten an der Asphaltmischanlage. Durch den Bauhof wurde die Zeit gleich genutzt, um Arbeiten an Entwässerungseinrichtungen, Gullys, Schlitzentwässerungen und Abschlägen vorzunehmen. Übrigens stammt die Substanz vieler kommunaler Straßen Geras noch aus der Vorwendezeit. Die Instandhaltung wird deshalb immer aufwendiger und kann oftmals nur noch provisorisch erfolgen, da die finanziellen Mittel für eine grundhafte Erneuerung der Anlagen derzeit nicht zur Verfügung stehen. Doch die Bauhofmitarbeiter geben ihr Bestes. „Ihnen allen ein großes Dankeschön für ihren Fleiß und das große Engagement“, so Oberbürgermeister Julian Vonarb.

Im Zuge der Arbeiten an den Straßen wurden durch den Bauhof bis zum 5. Oktober zirka 700 Tonnen Heißmischgut verbaut. Die Ränder der größeren Flickstellen wurden in der Regel mit Bitumenemulsion verklebt, um das Eindringen von Oberflächenwasser zu verhindern. So werden Schäden vorgebeugt. Über 90 Straßenzüge wurden bisher durch den Bauhof bearbeitet und neun Straßenzüge und Ortsteile, wie Baumschulenweg, Groß- und Kleinaga, Großfalka und Kleinfalke, Röpsen, Straßen im Ostviertel, Zentrum und Altbieblach, durch Fremdfirmen instandgesetzt. Um Beschwerden schnell und zeitnah abarbeiten zu können, ist eine Kolonne zu wenig. So wurde zeitlich begrenzt mit einer zweiten Kolonne gearbeitet, um die Schadstellen am Ferberturm, Weg der Naturfreunde, Südhang und Zschippernweg sowie in der Lutherstraße, der Loreystraße, in Rubitz und in Roschütz zu beseitigen.

Um Kapazitäten zeitweise zu verstärken, wurden im Jahr 2018 erneut Arbeiten mit dem Patchmatikgerät des Bauhofes auf der Zufahrt zum Globus Gera, der Kaimberger Straße, Thüringer Straße, Zeulsdorfer Straße, Dehmelstraße, Wachsenburg Straße und Schomburg Straße und auf der Verbindung von Unterröppisch nach Schafpreskeln durchgeführt. Im Zuge der Vergabe von Patcharbeiten an eine Fremdfirma konnten in diesem Jahr die vorhandenen unfallgefährdenden Schadstellen auf der Nord- Süddurchfahrt, von der Eisenberger Straße bis zur B 92 (Aral Tankstelle) beseitigt werden. Es wurden und werden im Jahr 2018 insgesamt 16 weitere Kleinaufträge vergeben: Das reicht von der Instandsetzung einzelner Straßeneinläufe bis zu weiteren Beseitigung von Schäden an Straßen und Gehwegen, wie zum Beispiel der Ersatz der Gehwegplatten in Lusan, in der Saalfelder Straße und in der Pößnecker Straße, Instandsetzungsarbeiten in Oberröppisch, Bieblach Ost und der Zwötzener Straße. Auch die neue Oberflächenwasserführung an der Kuckucksdiele über eine Abschlagsrinne in ein parallel auf dem ehemaligen Dynamosportplatz angelegtes Auffangbecken wurde beauftragt und in guter Qualität hergestellt. Bis zum Jahresende werden noch Arbeiten in Thränitz, am Rasenweg und Kirchholz sowie in Liebschwitz, in der Clara-Viebig-Straße, Arminiusstraße, Leibnizstraße und Turmstraße erfolgen. 2018 wurde ebenfalls wieder eine Sanierung von Rissen durchgeführt. Durch diese Maßnahme werden gut erhaltenen Straßen in Gera für viele weitere Jahre instandgehalten und die Entstehung von Unfallgefahren sowie die Bildung von Schlaglöchern verhindert. Beispiele dafür sind im Wohngebiet Meuselwitzer Straße und auf der Meuselwitzer Straße selbst, auf der Braustraße, der Breitscheidstraße, der Straße des Friedens und Stadtrodaer Straße, der Schomburgstraße, Heinrichstraße, Becherstraße und im Ortsteil Wernsdorf.

Von insgesamt 17 Ortsteilen war der Bauhof des Fachdienstes bisher in elf Ortschaften mit Eigenkapazitäten tätig. Hier wurden sowohl unterschiedlichste Unfallgefahren auf Straßen als auch an Entwässerungseinrichtungen und Banketten und Gräben beseitigt. Zu den weiteren Aktivitäten des Bauhofes gehören unter anderem die Beseitigung von zirka 230 Unfallgefahrenstellen, der Einbau von etwa 150 Tonnen Fräsgut auf unbefestigten Wegen und die Instandsetzung von über 30 Straßeneinläufen.

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