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90 Jahre Schwanseebad – 22. Juni 2018 von 11:00 bis 18:00 Uhr

Das Weimarer Schwanseebad feiert runden Geburtstag. Daran ändern auch die derzeitigen Sanierungsarbeiten nichts. Auf den Tag genau am 22. Juni, vor 90 Jahre öffnete das Freibad zum allerersten Mal seine Tore für Badegäste. Die Stadtwirtschaft Weimar GmbH und die Stadt Weimar laden Sie und alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt am Freitag, dem 22. Juni 2018, um 11:00 Uhr, Schwanseebad Weimar, Hermann-Brill-Platz 2, Weimar zu einem bunten Geburtstagsprogramm ein.

Am 22. Juni knallen ab 11 Uhr die Korken, wenn einer der beliebtesten Jubilare der Stadt sein Wiegenfest begeht: Auf den Tag genau 90 Jahre sind es dann, seitdem das Schwanseebad zum allerersten Mal seine Tore für Badegäste öffnete. Das traditionsreiche Freibad befindet sich derzeit mitten in der lang überfälligen Renovierung – dennoch soll das Jubiläum gefeiert werden.

Auf die Besucher warten interessante Einblicke in die Geschichte und die Zukunft des Schwanseebades sowie viel Spaß für Groß und Klein. Viele helfen mit, den Tag bunt zu gestalten. So richtet die DLRG Weimar das diesjährige Spendenschwimmen „Kinder schwimmen für Kinder der Stadt“ in der Schwimmhalle aus. Auch der Tauchsportclub Weimar, der Stadtsportbund, der Weimarer Sportverein, der Schöndorfer Sportverein sowie das Kinderhaus sorgen für Unterhaltung an diesem Tag.

Baustellenführungen (11:30 und 15:30 Uhr)
Spendenschwimmen „Kinder schwimmen für Kinder der Stadt“ (14:00 – 17:00 Uhr, Schwimmhalle)
Wasser-Parcours
Schnupperkurse im Wasser (13:00 und 14:00 Uhr, Schwimmhalle)
Tauchübungen (12:00 – 14:00 Uhr, Schwimmhalle)
Elektromobilität zum Anfassen
Lichtzelt und Fotobox
und vieles mehr …
Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt.

Bedeutung des Schwanseebades
Die Anlage des Schwanseebades ist Bestandteil des denkmalgeschützten Gesamtensembles „Asbach- Grünzug“. Dieses Gartendenkmal der Moderne ist in seiner Ausprägung und in seinem Erhaltungszustand für Thüringen und darüber hinaus einmalig. Bei der Sanierung des Schwanseebades gilt es daher, die Besonderheiten eines solch bedeutenden Denkmals zu berücksichtigen.

Beschreibung der Sanierung
Die Fortführung des Badebetriebes war aufgrund bautechnischer und hygienischer Mängel nicht mehr gesichert. Ein wichtiges Ziel bei der Sanierung der Anlage ist der Erhalt von Gestalt und Form der Wasserbecken, wobei die Wirtschaftlichkeit des Betriebs, die geforderte Wasserqualität und die heutigen Nutzeransprüche zu beachten sind.

Von der Stadt Weimar wurden über einen sehr langen Zeitraum (seit 2009) immer wieder Fördermittel beantragt. Diese Bemühungen führten schließlich mit der Aufnahme in das EFRE- Förderprogramm zur nachhaltigen Stadt- und Ortsentwicklung im Jahr 2016 zum Erfolg.

Die grundlegende Struktur und das Aussehen des Schwanseebades werden nicht verändert. Alle Beckenwände und Beckenböden erhalten einen neuen Belag aus WU-Beton. Der neue Beckenboden wird auf Mikropfählen punktförmig gelagert. Es werden Einströmkanäle und Überlaufrinnen installiert, um eine optimale Durchströmung der einzelnen Beckenbereiche zu erreichen. Die Größe des Sprungbeckens wird den neusten Richtlinien entsprechend umgebaut.

Schwimmerbecken und Nichtschwimmerbecken werden künftig mit Trinkwasser befüllt. Für die neu zu errichtende Badewassertechnik müssen Aufstellflächen errichtet werden. Dafür werden im Bereich östlich des Hallenbades, beidseitig der zentralen Treppe, zwei unterirdische Baukörper hergestellt. Das Wasser aus der „Lotte“ wird weiterhin für die Befüllung eines östlich des Freibades gelegenen Zierbeckens genutzt.

Im Schwanseebad gibt es derzeit keinen Planschbereich für die kleinsten Besucher. Um auch dieser Besuchergruppe ein angemessenes Areal anbieten zu können, werden nördlich und südlich des Hallenbades auf den beiden Grünflächen zwei Wasserspielbereiche mit einer Größe von 6 x 6 m angeordnet. Die Anordnung in diesem Bereich bietet den Vorteil einer ausreichenden Entfernung zu den tieferen Wasserflächen. Ebenso können die Kleinkinder so direkt von den Liegeflächen aus beaufsichtigt werden. Sämtliche Ausstattungselemente, wie Treppen, Einstiegleitern, Startblöcke u.ä. werden erneuert bzw. ergänzt.

Angrenzende Wege und Grünflächen sollen mit traditionellen und vorhandenen Materialien saniert werden. Die bereits neu gestalteten Sanitäranlagen wie Duschen und WC sowie Umkleidekabinen bleiben erhalten. Der Baumbestand soll erhalten werden, unabdingbare Fällungen sind durch Neupflanzungen zu ersetzen.

Zeitplan
Der Beginn der Abbrucharbeiten startete Ende Juni 2017, danach begannen noch im gleichen Jahr die Gewerke für den Spezialtiefbau und die Roharbeiten sowie der Einbau der Badewassertechnik.

Im Jahr 2018 erfolgt der größte Teil der Arbeiten für die Herstellung der Beckenkörper, Badewassertechnik, Beckenausstattungen, Elektroarbeiten, Metallbauarbeiten, Anbau Chlorgasraum und die Neugestaltung bzw. die Wiederherstellung der Freianlagen. Die Arbeiten – besonders im Gewerk Freianlagen – werden in Teilbereichen im Frühjahr 2019 fertiggestellt.

Der Bauzeitenplan ist eng gesetzt und verlangt bei einigen Gewerken bereits besondere Maßnahmen, wie z.B. Doppelschichtsystem oder Samstagsarbeit. Eine weitere Verkürzung ist leider nicht möglich. Der Bau der Freianlagen als letztes Los wird zwar noch im Jahr 2018 starten, aber noch bis zum Frühjahr 2019 andauern. Die Eröffnung des Schwanseebades soll zur neuen Badesaison im Frühjahr 2019 erfolgen. Vor dieser Eröffnung müssen sämtliche Anlagen und Komponenten (z.B. Wassertechnik, Kinderwasserspielplätze, Ver- und Entsorgung, Außenduschen, etc.) in ihrer gemeinsamen Funktion getestet werden. Dies geschieht im Rahmen eines für Frühjahr 2019 geplanten Probebetriebes.

Aktueller Stand der Bauausführung (Juni 2018)
Anfang 2018 wurde mit dem Bau der beiden Tiefbehälter vor dem Schwimmhallengebäude begonnen. Für die Herstellung der Baugruben wurde das Grundwasser abgesenkt, so dass anschließend die Gebäude mittels des sogenannten Pilgerschrittverfahrens unterfangen und gegen Absenkung gesichert wurden. Dies konnten interessierte Bürger zu den beiden angebotenen Baustellenführungen im März 2018 in Augenschein nehmen.

Beide Tiefbehälter sind momentan fast fertig gestellt. Parallel dazu wurden Teile für die technische Ausstattung der Wasseraufbereitung geliefert und eingebracht.
Sobald die Deckenplatten der Tiefbehälter betoniert sind, kann mit der Verfüllung dieses Bereiches begonnen werden.

Weiterhin wurde das Flachwasserbecken fertig betoniert. Weiter geht es mit dem Schwimmerbecken, in das derzeit die Edelstahl-Einströmkanäle für den Wasserkreislauf installiert werden. Dies passiert parallel auch in der Sprunggrube. Nach der Montage der Einströmkanäle werden die Beckenböden betoniert, anschließend darauf aufbauend die Wände.

In enger Zusammenarbeit mit der Firma für die Wassertechnik werden die Stege zwischen den Becken errichtet. Hier müssen in enger Abstimmung der Firmen untereinander die Arbeitsschritte zur Betonage und zur Verlegung der Leitungen für die Wasseraufbereitung ineinander greifen.

Nach Abbruch der Tribüne wurde mit dem Aushub des Grabens für die Erneuerung der maroden Leitungen begonnen.
Für die Errichtung des neuen Chlorgasraumes müssen noch einmal drei Bäume fallen, welche aber später in diesem Bereich wieder ersetzt werden.

Sobald die Arbeiten an den Tiefbehältern und die Verfüllung der Gruben vor den Hallengebäuden abgeschlossen sind, werden im Bereich vor dem Nichtschwimmerbecken die Arbeiten zur Leitungsverlegung beginnen.

Kosten
Das Vorhaben mit den aktuellen Gesamtkosten in Höhe von 5,89 Mio. € netto (davon ca. 5,06 Mio. € netto Baukosten) wird zu 80 % aus EFRE-Mitteln (Europäischer Fonds für Regionalentwicklung – Nachhaltige Stadt- und Ortsentwicklung 2014 – 2020) gefördert.


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